{"id":519,"date":"2009-12-24T18:19:52","date_gmt":"2009-12-24T16:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=519"},"modified":"2017-03-26T18:35:30","modified_gmt":"2017-03-26T16:35:30","slug":"das-projekt-der-moderne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2009\/12\/das-projekt-der-moderne\/","title":{"rendered":"Das Projekt der Moderne"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulleweih.jpg\" alt=\"PD im Weihnachtsmodus nach Kopenhagen\" width=\"422\" height=\"600\" \/><\/div>\n<h3>Inhalt:<\/h3>\n<ul>\n<li>Vorwort<\/li>\n<li>Definition des Begriffs<\/li>\n<li>Die neue Wirtschaftsweise und ihre Segnungen<\/li>\n<li>Die Kosten der neuen Wirtschaftsweise<\/li>\n<li>Die Ideologie der neuen Wirtschaftsweise<\/li>\n<li>Die Folgen der neuen Wirtschaftsweise<\/li>\n<li>Die Menschliche Reaktion<\/li>\n<li>Conclusio<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Vorwort<\/h3>\n<p><a name=\"oben\"><\/a><\/p>\n<p><a name=\"back1\"><\/a><br \/>\nDie folgenden kurzen Anmerkungen versuchen wir, entgegen unserer sonstigen Vorgehensweise, so popul\u00e4rwissenschaftlich wie nur m\u00f6glich zu halten<sup><a href=\"#fussnoten\">1<\/a><\/sup>, geht es uns hic et nunc doch darum, dass uns Hu Jintao, Barack Obama, Angela Merkel und alle anderen auf den roten Teppichen und Lieschen M\u00fcller sowie Otto Normalverbraucher weltweit verstehen, wie immer sie in ihrem Land auch hei\u00dfen m\u00f6gen. Denn die Moderne hat uns ein modernes Problem beschert, das es selbst einem wissenschaftlich denkenden B\u00e4ren unter seinem Fell hei\u00df werden l\u00e4sst. Theoretisch war uns, wie die Kenner unserer ver\u00f6ffentlichten gesellschaftlichen Analysen zweifellos wissen, die Vergeblichkeit allen bisherigen menschlichen Agierens stets bewusst<sup><a href=\"#fussnoten\">2<\/a><\/sup>. Nun aber, da das Anthropoz\u00e4n im Begriff ist, aufgrund des Wirkens seiner Namensgeber abrupt in eine klimagewandelte Welt zu f\u00fchren, ist es Zeit, den distanzierten Zynismus aufzugeben. Wo es zu hei\u00df wird, wo der Pl\u00fcsch Feuer zu fangen droht, da verpufft die Freude am <b><span style=\"color: #ff0000;\">Pffffffttttttt<\/span><\/b>.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulle2.jpg\" alt=\"PD Kulle\" width=\"663\" height=\"556\" \/><\/div>\n<h3>Definition des Begriffs<\/h3>\n<p><a name=\"back2\"><\/a><\/p>\n<p>Als Moderne bezeichnen wir eine extrem kurze Phase \u2013 von Epoche m\u00f6gen wir kaum sprechen \u2013 der Menschheitsgeschichte, deren Ende sowohl absehbar als auch unvermeidlich ist. Wir distanzieren uns folglich von denjenigen Theoretikern, die die Moderne bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu Grabe getragen haben und behaupten, die Welt befinde sich aktuell im Stadium der Postmoderne. Erstens ist das Unsinn, und zweitens wird die Postmoderne die Menschheit eher ereilen, als ihr lieb sein kann. Denn auf die Moderne folgt die Unmoderne, der R\u00fcckfall, die Regression, das h\u00e4tte auch der gesch\u00e4tzte Kollege Lyotard<sup><a href=\"#fussnoten\">3<\/a><\/sup> bemerken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da der Begriff der Moderne ein Sich-Absetzen von fr\u00fcheren Strukturen impliziert, lehnen wir es ab, die Renaissance darunter zu fassen, die mitunter als geistesgeschichtlicher Beginn einer neuen Zeit begriffen wird. Eine Wiedergeburt als Neubeginn zu begreifen mag f\u00fcr Buddhisten logisch erscheinen, dem abendl\u00e4ndisch Denkenden dagegen kann dies unm\u00f6glich einleuchten.<\/p>\n<p>Die Moderne umfasst folglich jenen Zeitraum, in dem fraglos eine neue Wirtschaftsweise dominiert und angeblich neue Werte<sup><a href=\"#fussnoten\">4<\/a><\/sup> die alten abgel\u00f6st haben \u2013 und in dem eine F\u00fclle neuer Probleme nicht entstand, sondern produziert wurde, die zu ihrer Vernichtung f\u00fchren werden.<\/p>\n<h3>Die neue Wirtschaftsweise und ihre Segnungen<\/h3>\n<p><a name=\"back3\"><\/a><\/p>\n<p>Der Kapitalismus hat zweifelsohne seine Schattenseiten, von denen in unseren fr\u00fcheren Arbeiten hinreichend die Rede war. Jetzt gilt es, das Positive hervorzuheben<sup><a href=\"#fussnoten\">5<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Als letzte Stufe der auf dem Klassenantagonismus basierenden Produktionsweisen entwickelt der Kapitalismus aufgrund der ihm inh\u00e4renten Zw\u00e4nge die Produktivkr\u00e4fte zu einer bisher unbekannten H\u00f6he. Da sich der Tauschwert marktf\u00f6rmig realisiert, muss der erfolgreiche Kapitalismus, auch wenn er die Ware Arbeitskraft ausbeutet, eine stetig wachsende Menge allgemeinen Waren\u00e4quivalents, vulgo Geld, erzeugen und in Umlauf halten<sup><a href=\"#fussnoten\">6<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Aus dem verelendeten Proletariat der industriellen Revolution entwickelte sich in den sogenannten Industriel\u00e4ndern w\u00e4hrend einiger Generationen eine gro\u00dfe Masse abh\u00e4ngig besch\u00e4ftigter, bisweilen arbeitsloser, immer aber mit einem Minimum an Kaufkraft ausgestatteter Konsumenten. Sie verdanken ihre Existenz den bisweilen blutigen K\u00e4mpfen der Organisationen ihrer V\u00e4ter, den Gewerkschaften, der zwischenzeitlichen Existenz des Staatskapitalismus, dem gegen\u00fcber der Privatkapitalismus seine \u00dcberlegenheit wie seinen Altruismus beweisen musste, und auch dem Umstand, dass die antagonistischen Gegens\u00e4tze Arbeit und Kapital als eineiige Zwillinge mit entgegengesetztem Genpool ohne einander nicht lebensf\u00e4hig sind<sup><a href=\"#fussnoten\">7<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Aus dem zun\u00e4chst regional und national organisierten Kapitalismus wurde dank leistungsf\u00e4higer Transport- und Kommunikationsmittel binnen Jahrzehnten ein weltumspannendes System. &#8222;Die restliche Welt\u201c, also cum grano salis etwa 80 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung, ging dabei nicht leer aus. Der industrielle Kapitalismus braucht Rohstoffe, billige Arbeitskraft und Absatzm\u00e4rkte, und er bediente sich. Deshalb stieg f\u00fcr viele Millionen von Menschen der Lebensstandard, sofern man das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als dessen Ma\u00dfstab betrachtet. Auch in Hintertupfistan konsumiert man deshalb heutzutage so wertvolle Produkte wie Autos, Coca Cola und Hamburger.<\/p>\n<h3>Die Kosten der neuen Wirtschaftsweise<\/h3>\n<p><a name=\"back4\"><\/a><\/p>\n<p>Ohne die Zufuhr von Energie l\u00e4sst sich keine Arbeit verrichten<sup><a href=\"#fussnoten\">8<\/a><\/sup>. Die Menschen nutzen die Bet\u00e4tigung ihrer eigenen und seit der neolithischen Revolution<sup><a href=\"#fussnoten\">9<\/a><\/sup> auch die tierischer Muskeln dazu. Wo ein Output ist, muss auch ein Input sein: In dem skizzierten Fall kommt, betrachtet man das Ganze unter dem Aspekt der Festk\u00f6rperchemie, vorne Nahrung rein und hinten Schei\u00dfe<sup><a href=\"#fussnoten\">10<\/a><\/sup> raus. Der Gasumsatz besteht prim\u00e4r in der Vernutzung<sup><a href=\"#fussnoten\">11<\/a><\/sup> von Sauerstoff und der Emission von CO<sub>2<\/sub>, im Fall von Bl\u00e4hungen auch von CH<sub>4<\/sub><sup><a href=\"#fussnoten\">12<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Mit dieser bescheidenen Energiezufuhr gibt sich die gro\u00dfe Industrie, die ihre Maschinen antreiben muss, allerdings nicht zufrieden. Sie fand kr\u00e4ftigere Forces<sup><a href=\"#fussnoten\">13 <\/a><\/sup>zun\u00e4chst in der Dampfkraft, die ihr die Kohleverbrennung zug\u00e4nglich machte, dann in der Elektrizit\u00e4t, zu deren Erzeugung ihr zus\u00e4tzlich \u00d6l und Gas dienten, und schlie\u00dflich in der Kernenergie, f\u00fcr die Uran den Brennstoff lieferte.<\/p>\n<p>Diese Energietr\u00e4ger sind jedoch in Tussis<sup><a href=\"#fussnoten\">14 <\/a><\/sup>Sch\u00f6pfung endlich und in naher Zukunft ersch\u00f6pft \u2013 es wird bald keinen Input mehr geben k\u00f6nnen<sup> <a href=\"#fussnoten\">15<\/a><\/sup>. Leider aber gibt es den gegenw\u00e4rtigen Output: Kohle, \u00d6l und Gas emittieren bei ihrer Verbrennung ebenfalls CO<sub>2<\/sub>, und davon gelangt viel mehr in die Atmosph\u00e4re als vor der Industriellen Revolution. Die von diesen fossilen Brennstoffen angetriebenen Maschinen zeitigen zwar keine Flatulenzen<sup><a href=\"#fussnoten\">16<\/a><\/sup>, emittieren also kein CH<sub>4<\/sub>, wohl aber tun das die etwa eineinhalb Milliarden K\u00fche auf der Welt, von denen die meisten ihrer Zukunft als (Hack)Fleisch in den M\u00e4gen der kaufkr\u00e4ftigen Maschinenbediener harren<sup><a href=\"#fussnoten\">17<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Der so gewachsene Output an CO<sub>2<\/sub> und CH<sub>4<\/sub> legt sich als sch\u00fctzende Gash\u00fclle um die Erde. Wie man aus der Geschichte wei\u00df, ist Protektionismus allerdings keineswegs immer positiv. Die CO<sub>2<\/sub>&#8211; und CH<sub>4<\/sub>-Gase verhindern das Abstrahlen von W\u00e4rme von der Erdoberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Neben den positiven Effekten der Erderw\u00e4rmung \u2013 infolge des ansteigenden Meeresspiegels werden sowohl New York als auch Miami in absehbarer Zukunft nur noch von Tauchern besucht werden k\u00f6nnen \u2013 gibt es auch bedauerliche Kollateralsch\u00e4den wie das vermutliche Aussterben der Gro\u00dfen H\u00f6ckerschrecke (Arcyptera fusca) und des Eisb\u00e4ren (Ursus maritimus).<\/p>\n<h3>Die Ideologie der neuen Wirtschaftsweise<\/h3>\n<p><a name=\"back4\"><\/a><\/p>\n<p>Der ideologische Kern der s\u00e4kularen Weltanschauung der Moderne l\u00e4sst sich auf einen Begriff bringen: Menschenrechte. Dass alle Menschen, also nach dem Verst\u00e4ndnis des Jahres 1776 alle wei\u00dfen M\u00e4nner, gleich geboren und mit gleichen unver\u00e4u\u00dferlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und das Streben nach Gl\u00fcck, ist eine Aussage, die in Variationen wie ein Mantra seit 233 Jahren hergebetet wird<sup><a href=\"#fussnoten2\">18<\/a><\/sup>. Das Widerk\u00e4uen hat allerdings nicht dazu gef\u00fchrt, den Realismusgehalt dieser Zielsetzung zu erh\u00f6hen<sup><a href=\"#fussnoten2\">19<\/a><\/sup>. Ein Blick in eine beliebige Nachrichtenquelle zeigt, dass Kriege, Vertreibung, bewusst erzeugter Hunger und Versklavung und Vergewaltigung nach wie vor auf der Tagesordnung der dem Kapitalismus verfallenen menschlichen Rasse stehen \u2013 wie sollte es auch anders sein.<\/p>\n<p>Das eigentliche Problem ist damit jedoch noch nicht benannt. Der Kern der Menschenrechte und damit der Kern des menschlichen Selbstverst\u00e4ndnisses verbietet es Homo sapiens sapiens, das Leben seiner Spezies als eine von den Rahmenbedingungen der Erde abh\u00e4ngige Variable zu betrachten<sup><a href=\"#fussnoten2\">20<\/a><\/sup>. Er verbietet es dem Menschen, eine effiziente Bev\u00f6lkerungsplanung zu betreiben. Das Ergebnis dieses Denk- und Handlungsverbots, gen\u00e4hrt durch mangelnde Bildung und fehlende soziale Sicherungssysteme, traditionell und\/oder religi\u00f6s motivierte Fruchtbarkeitsw\u00fcnsche, kombiniert mit medizinischen Fortschritt, der mitunter sogar die Hungerregionen Afrikas erreicht, l\u00e4sst sich an Zahlen ablesen: Heute<sup><a href=\"#fussnoten2\">21<\/a><\/sup> leben 6 825 147 000 Menschen auf unserem Planeten, und t\u00e4glich kommen 227 000 dazu. F\u00fcr 2050 rechnet die Statistik mit neun Milliarden.<\/p>\n<p>Von den 6 825 147 000 Menschen werden 5 825 147 000 Menschen vor allem von einem Motiv getrieben: Gier. Denn die meisten heute auf der Erde lebenden Menschen haben Zugang zu Massenmedien und wissen dank deren Informationen um den materiellen Lebensstandard in den Industriel\u00e4ndern. Ihr Bestreben geht dahin, an diesem Luxus teilzuhaben. Das wird sich, gleichbleibende Bedingungen unterstellt, aus Gr\u00fcnden der Ressourcenknappheit nicht realisieren lassen. Schon heute ist der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck der Menschen so gro\u00df, als h\u00e4tten sie nicht eine, sondern vier Erden zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>Die Folgen der neuen Wirtschaftsweise<\/h3>\n<p><a name=\"back5\"><\/a><\/p>\n<p>Die neue Wirtschaftsweise erlaubt jedoch keine gleichbleibenden Bedingungen, sondern greift tief in die \u00d6kologie ein, wie wir gezeigt haben. Die Vernutzung<sup><a href=\"#fussnoten3\">22<\/a><\/sup> fossiler Brennstoffe und der damit verbundene Aussto\u00df von Treibhausgasen hat seit dem Beginn der Industriellen Revolution weltweit, verst\u00e4rkt registrierbar in den Polarregionen, zu einem Temperaturanstieg gef\u00fchrt, der \u2013 siehe oben \u2013 einen Klimawandel als unausweichlich erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Wir sehen nicht nur einem Anstieg des Meeresspiegels und einem dramatischen Artensterben, sondern auch dem Auftauen der Permafrostb\u00f6den und der Verschiebung von Vegetationszonen ins Auge. Nicht nur die Zerst\u00f6rung ganzer K\u00fcstenregionen, Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me bisher nicht gekannten Ausma\u00dfes, Hungersn\u00f6te und Wassermangel werden die Folge sein. Dazu kommt der Zusammenbruch der auf Erd\u00f6l basierenden Produktionsweise: Peak Oil, der Moment der h\u00f6chstm\u00f6glichen F\u00f6rderung, ist \u00fcberschritten, die Vorr\u00e4te gehen zur Neige.<\/p>\n<h3>Die Menschliche Reaktion<\/h3>\n<p>&#8222;Irren ist menschlich\u201c, wei\u00df der Volksmund, und vox populi ist bekanntlich vox dei<sup><a href=\"#fussnoten3\">23<\/a><\/sup>. &#8222;Es irrt der Mensch, solang er strebt\u201c, wusste Goethe zu sagen, und dem k\u00f6nnen wir uns nur anschlie\u00dfen. Solange der Mensch n\u00e4mlich nach Profit strebt und sich den Teufel<sup><a href=\"#fussnoten3\">24<\/a><\/sup> um den kleinen Planeten schert, dem er sein Dasein verdankt, irrt er ganz gewaltig. Aber sein Freund Schiller<sup><a href=\"#fussnoten3\">25<\/a><\/sup> ist da ganz anderer Meinung:<\/p>\n<p>&#8222;Nur der Irrtum ist das Leben,<\/p>\n<p>Und das Wissen ist der Tod.\u201c<sup><a href=\"#fussnoten3\"> 26<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nun denn, Ihr Menschen!<\/p>\n<p>Lebt und irrt und gehorcht so dem Gesetz Eurer Spezies: Wagt nicht zu wissen<sup><a href=\"#fussnoten3\">27<\/a><\/sup>, denn das w\u00e4re Euer Tod. Haltet es nur nicht mit Descartes und seinem Prinzip: &#8222;Cogito, ergo sum!\u201c Schon C\u00e4sar wusste: &#8222;Er denkt zuviel, solche Leute sind gef\u00e4hrlich.\u201c<sup><a href=\"#fussnoten3\">28<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Honi soit qui mal y pense. <sup><a href=\"#fussnoten3\">29<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Oder gar: Honi soit qui pense?<\/p>\n<h3>Conclusio<\/h3>\n<p>Also doch: <b><span style=\"color: #ff0000;\">Pffffffttttttt.<\/span><\/b><\/p>\n<p>Schade eigentlich. Trotz allem.<\/p>\n<p>P.S.<\/p>\n<p>Ich danke, wie immer, meiner Sekret\u00e4rin.<\/p>\n<p><a name=\"fussnoten\"><\/a><br \/>\nFu\u00dfnoten:<\/p>\n<ol>\n<li>Wie ich den Chef kenne, wird er das nicht schaffen. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back1\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Wir m\u00fcssen sogar zugeben, das wir das Scheitern menschlicher Versuche der Problembew\u00e4ltigung sogar aktiv gef\u00f6rdert haben. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an <a href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/1997\/11\/grizzys-plan\/\" target=\"_blank\">&#8222;Grizzys Plan\u201c <\/a>. <a href=\"#back1\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Ein franz\u00f6sischer Philosoph, den nicht zu kennen kein Fehler ist. <a href=\"#back2\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Gemeint sind ethische, nicht \u00f6konomische. <a href=\"#back2\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Huch, was ist mit dem Chef los? So kenne ich ihn gar nicht. Die Sekret\u00e4rin\u00a0<a href=\"#back2\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>&#8222;Autos kaufen keine Autos\u201c soll schon Henry Ford festgestellt haben. Allerdings ist Geld als Kapital auch ein Problem der Moderne, verselbst\u00e4ndigt es sich doch immer wieder mit Hilfe der B\u00f6rsen und Banken, scheint zun\u00e4chst im \u00dcberfluss vorhanden zu sein und fehlt dann pl\u00f6tzlich auf dramatische Weise. Kurz, dem Kapitalismus wohnt der Crash inne, was f\u00fcr die Beteiligten \u00e4rgerlich ist, f\u00fcr das System aber nicht t\u00f6dlich. Deshalb widmen wir diesem Ph\u00e4nomen lediglich eine Fu\u00dfnote.<a href=\"#back2\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Wusste ich\u2018s doch, dass der Chef das mit der Verst\u00e4ndlichkeit nicht hinkriegt. Die Sekret\u00e4rin\u00a0<a href=\"#back2\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Hilfe, jetzt ist der Chef auch noch unter die Physiker gegangen! Die Sekret\u00e4rin\u00a0<a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Also seit der Mensch sesshaft geworden ist und Landwirtschaft betreibt. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Wir h\u00e4tten an dieser Stelle nat\u00fcrlich auch von F\u00e4kalien sprechen k\u00f6nnen, aber schlie\u00dflich haben wir versprochen, uns allgemeinverst\u00e4ndlich auszudr\u00fccken. <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Der Chef meint damit Verbrauch. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Der Chef meint damit Methan. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Das ist mal wieder typisch f\u00fcr den Chef! Er macht es wie sein gro\u00dfes Vorbild Karl Marx: Wenn dem kein deutsches Synonym eingefallen ist, hat er auch einfach frech die entsprechende englische oder eine andere ausl\u00e4ndische Vokabel in seine Texte eingesetzt, um Wortwiederholungen zu vermeiden. &#8222;Forces\u201c hei\u00dft schlicht &#8222;Kr\u00e4fte\u201c. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Gottheit des Chefs. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Der komplexen prinzipiellen philosophischen Frage, ob sich Teile von Tussis Sch\u00f6pfung jemals ersch\u00f6pfen k\u00f6nnen, werden wir uns ein anderes Mal widmen. <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Der Chef will sagen, dass die Maschinen nicht pupen. Die Sekret\u00e4rin <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>siehe oben: Hamburger <a href=\"#back3\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>vgl.Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung der USA <a href=\"#back4\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Wie wir oben gezeigt haben, erzeugt Widerk\u00e4uen in der Regel einen unangenehmen Gestank. <a href=\"#back4\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>S\u00e4kularisierung hin oder her: der alte Adam hat die Idee der Gottesebenbildlichkeit doch herzlich gerne! <a href=\"#back4\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>23.11.2009. Nachzulesen bei <a href=\"http:\/\/www.weltbevoelkerung.de\" target=\"_blank\">www.weltbevoelkerung.de<\/a> <a href=\"#back4\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Allerdings ist fraglich, ob man von &#8222;Nutzen\u201c reden sollte, wenn \u00d6l in Ottomotoren verbrannt wird, um sich mit dem Auto von &#8222;A\u201c nach &#8222;B\u201c zu begeben. Dabei bewegt sich n\u00e4mlich das Auto und nicht der in ihm sitzende Mensch, der hinter dem Steuer Kartoffelchips in sich hineinstopft und seine Adipositas p\u00e4ppelt. Aber das ist auch schon wieder ein anderes Problem. <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Ich bitte Tussi um Entschuldigung. <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Der Teufel ist lediglich eine plumpe christliche Erfindung, aber wegen der Sprachgewalt hat er hier seinen Platz. <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>zumindest behauptet das R\u00fcdiger Safranski <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Schiller, Kassandra <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>vgl.Immanuel Kant, Was ist Aufkl\u00e4rung? <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Shakespeare, Julius C\u00e4sar I, 2 <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<li>Edward III., nachdem er angeblich ein Strumpfband aufgehoben hat. <a href=\"#back5\">(Zur\u00fcck)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"#oben\">Nach oben!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Vorwort Definition des Begriffs Die neue Wirtschaftsweise und ihre Segnungen Die Kosten der neuen Wirtschaftsweise Die Ideologie der neuen Wirtschaftsweise Die Folgen der neuen Wirtschaftsweise Die Menschliche Reaktion Conclusio Vorwort Die folgenden kurzen Anmerkungen versuchen wir, entgegen unserer sonstigen Vorgehensweise, so popul\u00e4rwissenschaftlich wie nur m\u00f6glich zu halten1, geht es uns hic et nunc doch&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2009\/12\/das-projekt-der-moderne\/\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Projekt der Moderne<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[9,7,16],"tags":[],"class_list":["post-519","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kulle3-2","category-kulle2","category-philosophisches","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=519"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":525,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519\/revisions\/525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}