{"id":424,"date":"2000-05-04T16:55:49","date_gmt":"2000-05-04T14:55:49","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=424"},"modified":"2017-04-02T12:14:17","modified_gmt":"2017-04-02T10:14:17","slug":"identitaetsdiebstahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2000\/05\/identitaetsdiebstahl\/","title":{"rendered":"Identit\u00e4tsdiebstahl"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/bluffs.jpg\" alt=\"Versammlungsplatz\" width=\"480\" height=\"360\" align=\"right\" border=\"2\" \/><br \/>\n<span class=\"firstchar\"><a name=\"oben\"><\/a>M<\/span>anfred war gl\u00fccklich. So gl\u00fccklich, da\u00df er in infantile Gewohnheiten zur\u00fcckfiel und sich ertappte, wie er ein dummes altes Kinderlied vor sich hinbrummte: \u201eSumm, summ, summ, Bienchen summ herum.\u201c Dabei dr\u00fcckte er seinen neuen Laptop fest an sich. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde war genommen.<br \/>\n\u201eWo hast du das Ding denn her?\u201c wollte B\u00e4rdel mi\u00dftrauisch wissen, als er den flachen schwarzen Kasten zum ersten Mal zu Gesicht bekam.<br \/>\n\u201eDen habe ich geschenkt bekommen\u201c, sagte Manfred mit der unschuldvollsten Miene, zu der er f\u00e4hig war. Das war fast gar nicht gelogen<sup>,<a href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2000\/04\/mountainbiking-in-moab\/\">1<\/a> <\/sup> B\u00e4rdel hatte dennoch das Gef\u00fchl, da\u00df hier irgend etwas nicht stimmte, aber er war klug genug, vorsichtshalber nicht genauer nachzufragen.<br \/>\nMit Hilfe des Laptops und seines \u201eText to Speach\u201c-\u00a0 Programms lernten die B\u00e4ren Englisch. Ihre haupts\u00e4chliche Hilfe dabei war allerdings Athabasca, die unerm\u00fcdlich ihre Aussprache korrigierte und ihnen half, auch das kleinste Detail ihrer neuen Umgebung richtig zu benennen. Dabei lernte sie selbst \u00fcbrigens ausgezeichnet Deutsch.<br \/>\nNat\u00fcrlich hatten Manfred und seine Freunde den Computer nicht haupts\u00e4chlich deshalb \u201eorganisiert\u201c, wie sie das nannten, um Englischlektionen abzuhalten. Er war der erste Baustein f\u00fcr den umfassenden Kontakt zur Au\u00dfenwelt, den die B\u00e4ren in Dehland gehabt hatten und den sie sich hier wieder w\u00fcnschten. Einige Besuche in den umliegenden Siedlungen hatten die technische Ausr\u00fcstung um elektrische Leitungen, Gl\u00fchbirnen und Steckdosen erg\u00e4nzt, und Manfred hatte den n\u00e4chstgelegenen Transformator angezapft.<\/p>\n<p>Auch in Dehland war das die g\u00e4ngige Methode gewesen, Bedarfsartikel von geringem Wert zu besorgen, aber hier galt es, wesentlich vorsichtiger zu sein, das bemerkten die B\u00e4ren bald. Die wenigen Menschen, die hier lebten, hatten zwar alle eine gut ausgestattete Werkstatt, aber das gesamte Inventar darin war so sorgf\u00e4ltig sortiert, da\u00df jeder fehlende Gegenstand schnell auffallen mu\u00dfte. Wer so ordentlich war, war entweder ein analer Charakter oder arm \u2013 f\u00fcr die B\u00e4ren kam beides auf das gleiche heraus. Deshalb rief Manfred eines Nachmittags seine Freunde zusammen. Er k\u00fcndigte an, es gebe Wichtiges zu besprechen, und so kamen alle. Auch Athabasca gesellte sich neugierig dazu.<br \/>\n\u201eDas hier wird uns helfen, unsere Probleme zu l\u00f6sen!\u201c verk\u00fcndete Manfred der Versammlung. \u201eDas hier\u201c war eine B\u00fcroklammer, eine verbogene B\u00fcroklammer, die er f\u00fcr alle sichtbar hochhielt.<br \/>\nUnwilliges Brummen und auch am\u00fcsiertes Kichern wurden laut. Da Manfred dergleichen erwartet hatte, lie\u00df er sich nicht aus der Ruhe bringen.<br \/>\n\u201eDas soll kein Witz sein\u201c, erkl\u00e4rte er geduldig. \u201eMit so einem kleinen Ding kann man hervorragend einfache Schl\u00f6sser \u00f6ffnen, ohne da\u00df sie Schaden nehmen. Ich werde es euch zeigen!\u201c<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulle6.jpg\" alt=\"Kulle\" width=\"440\" height=\"330\" align=\"right\" border=\"2\" \/><\/p>\n<p>\u201eDas brauchst du uns nicht zu zeigen, das wei\u00df doch nun wirklich jeder!\u201c knurrte es unwillig aus einer Ecke. Manfred suchte den Sprecher, der erst jetzt den Kopf in die H\u00f6he reckte, und entdeckte Kulle. Er seufzte. Kulle, der immer besserwisserische Kulle, w\u00fcrde seine Aufgabe nicht gerade erleichtern.<br \/>\n\u201eAlso ich wei\u00df zum Beispiel nicht, wie man das macht!\u201c Athabasca kam Manfred zu Hilfe. Aber der freute sich zu fr\u00fch, denn sie fuhr fort: \u201eMan braucht das auch nicht zu wissen. Niemand hier schlie\u00dft sein Haus ab, das sollte euch inzwischen aufgefallen sein. Warum also soll man Schl\u00f6sser knacken?\u201c<br \/>\n\u00dcberall in der Runde nickten die B\u00e4ren mit dem Kopf. Atti hatte v\u00f6llig recht \u2013 sie hatten ihre kleinen Diebst\u00e4hle begehen k\u00f6nnen, ohne durch irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen behindert worden zu sein.<br \/>\nManfred unterdr\u00fcckte seinen aufkommenden Unwillen. \u201eSch\u00f6n und gut\u201c, sagte er. \u201eAber, Atti, hast du schon mal einen Briefkasten aufgemacht?\u201c<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich nicht. Warum sollte ich auch? Papier kann man nicht essen, oder ist das in Dehland anders?\u201c Wieder hatte sie die Lacher auf ihrer Seite.<\/p>\n<p>Wortlos holte Manfred einen Stapel Papier hinter seinem R\u00fccken hervor und warf ihn schwungvoll in die Versammlung. Briefe, Karten, Hefte und Faltbl\u00e4tter l\u00f6sten sich voneinander und flatterten durch die Luft. Die wenigsten fielen zur Erde, denn die meistern wurden von den neugierigen B\u00e4ren aufgefangen. \u201eDas ist der typische Inhalt eines Briefkastens hier in der Gegend\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eEssen kann man den selbstverst\u00e4ndlich nicht. Aber seht ihn euch doch mal an \u2013 vielleicht ist etwas Interessantes dabei!\u201c<br \/>\nEine Weile lang war nur noch das Rascheln von Papier zu h\u00f6ren. Dann mischte sich das eine oder andere unterdr\u00fcckte Kichern darunter. Noch nie zuvor hatten die B\u00e4ren Post gesehen, die zu \u00fcber neunzig Prozent aus \u00dcberfl\u00fcssigem bestand, n\u00e4mlich aus Werbung. Besonders bunt und umfangreich stachen die Gartenkataloge hervor, aber auch die Hersteller von Werkzeugen und elektronischen Artikeln priesen ihre Produkte prahlerisch an. Daneben warben die regionalen Gesch\u00e4fte mit ihren Sonderangeboten, von denen eines angeblich immer sensationeller und g\u00fcnstiger war als das andere. Wesentlich seri\u00f6ser gab sich dagegen die Finanzwelt: Versicherungen gegen und f\u00fcr alles wie auch Geld machten das Leben angeblich kalkulierbar, angenehm und sorgenfrei.<br \/>\n\u201eGuck mal hier, ein Plastikb\u00e4r als Dekoration f\u00fcr den Garten!\u201c<br \/>\n\u201eToll \u2013 auf diesen Fernseher f\u00fcr 69$ gibt es 99$ Rabatt!\u201c<br \/>\n\u201eHmm, eine Platinum-Kreditkarte, f\u00fcr die man ein Jahr lang keine Geb\u00fchren zu zahlen braucht \u2013 die h\u00e4tte ich gerne!\u201c<br \/>\n\u201eIch auch\u201c, erkl\u00e4rte Manfred. Und deshalb brauchen wir die da!\u201c Jetzt hielt er nicht nur eine, sondern mehrere verbogene B\u00fcroklammern hoch.<br \/>\nKulle sch\u00fcttelte entt\u00e4uscht den Kopf. Mit Manfred hatte er sich viel M\u00fche gegeben, sehr viel M\u00fche sogar. Er war ja auch ein intelligenter Bursche. Aber mit der Logik haperte es bei ihm, wie sich auch jetzt wieder zeigte. \u201eManfred\u201c, sagte Kulle und legte all die Geduld in seine Stimme, zu der er f\u00e4hig war \u2013 also gar keine. \u201eManfred, dieses Kreditkartenangebot ist nicht f\u00fcr dich, sondern f\u00fcr&#8230;\u201c Er griff nach dem Briefumschlag. \u201e&#8230;f\u00fcr Michael A. Pratt in Castle Valley.\u201c<br \/>\nWortlos nahm Manfred ihm das Papier aus der Hand, zog einen Kugelschreiber hinter dem Ohr hervor und f\u00fcllte einige Spalten aus. Dann gab er Kulle alles zur\u00fcck, immer noch schweigend. W\u00e4hrend Kulle las, murmelte er vor sich hin.<br \/>\n\u201eJa! Ich, Michael A. Pratt, will&#8230;Angebot annehmen&#8230;keine weiteren Verpflichtungen&#8230;keine Jahresgeb\u00fchr&#8230;Castle Valley&#8230;Michael Pratt.\u201c Er holte tief Luft. \u201eUrkundenf\u00e4lschung!\u201c brummte er emp\u00f6rt.<br \/>\n\u201eGenau: Urkundenf\u00e4lschung! Na und?\u201c Manfred lie\u00df sich nicht aus der Ruhe bringen.<br \/>\n\u201eIch verstehe das alles nicht\u201c, beschwerte sich ein Jungb\u00e4r, der sich gerade erst von seiner Mutter getrennt hatte \u2013 genau genommen, hatte sie ihn weggejagt, weil er ihr lange genug am Fell gehangen hatte. Er hie\u00df Del. Jetzt war er zum ersten Mal bei einer Erwachsenenversammlung, worauf er m\u00e4chtig stolz war. Er hatte sich vorgenommen, sich ganz cool zu geben, und bis eben hatte das auch geklappt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Del.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-425\" src=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Del-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Del-300x225.jpg 300w, https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Del-768x576.jpg 768w, https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Del-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Del sich auf einmal im Mittelpunkt des Interesses bemerkte, wurde er bla\u00df um die Schnauzenspitze, aber er sprach tapfer weiter. \u201eDieser Michael Pratt bekommt aufgrund von Manfreds Urkundenf\u00e4lschung demn\u00e4chst eine Kreditkarte zugeschickt &#8211; und was haben wir davon?\u201c<br \/>\n\u201eManfred hielt seine B\u00fcroklammer zum dritten Mal hoch. \u201eWir klauen ihm die Kreditkarte, und dann haben wir sie, und dann k\u00f6nnen wir damit einkaufen.\u201c Er l\u00e4chelte und war erkennbar stolz auf sich.<br \/>\n\u201eErst Urkundenf\u00e4lschung und dann noch Betrug! Schwerer Betrug! Junge, wer hat dir das eigentlich beigebracht?\u201c Kulle war aufgesprungen, gestikulierte wild und zupfte an seiner Fliege. Er bot ein Bild reinster Emp\u00f6rung.<br \/>\n\u201eDu\u201c, antwortete Manfred seelenruhig. \u201eNein, nat\u00fcrlich nicht diese Aktion hier konkret.\u201c Er streckte vorbeugend den Arm aus, um Kulle notfalls abwehren zu k\u00f6nnen, falls der sich auf ihn st\u00fcrzen wollte. \u201eAber abstrakt schon. Wer hat mir denn beigebracht, da\u00df die Expropriateure expropriiert werden m\u00fcssen? Genau das mache ich hier. Mr. Pratt passiert gar nichts. Wenn er seine erste Kreditkartenabrechnung bekommt, wird er der Firma mitteilen, da\u00df er die entsprechende Karte gar nicht besitzt. Das war\u2018s. Gesch\u00e4digt ist die Bank, und die hat nichts Besseres verdient. \u201aWas ist der \u00fcberfall auf eine Bank gegen die Gr\u00fcndung einer Bank\u2018, sagt Brecht. Und wer hat mich den Spruch gelehrt? Kulle!\u201c<br \/>\nKulle sank in sich zusammen und wieder auf den Boden zur\u00fcck. Widerstreitende Gef\u00fchle spiegelten sich in seinem Gesicht. Zwar f\u00fchlte er sich gedem\u00fctigt, aber er war auch m\u00e4chtig stolz auf seinen Sch\u00fcler Manfred.<br \/>\n\u201eAber&#8230;\u201c, begann Del sch\u00fcchtern.<br \/>\n\u201eJa?\u201c fragte Manfred geduldig.<br \/>\n\u201eWenn dieser Mr. Pratt der Bank geschrieben hat, dann ist die Karte bestimmt ung\u00fcltig oder steht auf einer schwarzen Liste, und wer damit einkauft, wird verhaftet. Oder t\u00e4usche ich mich?\u201c<br \/>\n\u201eDu hast v\u00f6llig recht. Diese eine Karte k\u00f6nnen wir nur f\u00fcr kurze Zeit gebrauchen, dann m\u00fcssen wir sie wegwerfen. Aber es gibt hier viele Briefk\u00e4sten und viele Kreditkartenangebote. Wir m\u00fcssen sie nur nutzen. Und daf\u00fcr brauchen wir diese B\u00fcroklammern. Kulle wird euch zeigen, wie man sie ansetzen mu\u00df. Er hat vorhin ja gesagt, da\u00df er Experte darin ist.\u201c<br \/>\n\u201eNun, Experte nicht gerade\u201c, knurrte Kulle, ob des Lobes schon wieder ein wenig mit Manfred vers\u00f6hnt. \u201eAber selbstverst\u00e4ndlich kann ich&#8230;\u201c Er griff mit der rechten Pfote nach dem Drahtst\u00fcck, ohne den Satz zu beenden, und fa\u00dfte mit der anderen das einfache Schlo\u00df, das Manfred ihm hinreichte. Aller Augen folgten ihm gebannt, als er die Klammer ins Schl\u00fcsselloch einf\u00fchrte, ruckartig hin- und herbewegte \u2013 und abbrach. \u201eDas&#8230;das ist&#8230;ein unbekannter Mechanismus, der&#8230;\u201c<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/atti1.jpg\" alt=\"Athabaska\" width=\"480\" height=\"360\" align=\"right\" border=\"2\" \/><\/p>\n<p>Athabasca erl\u00f6ste ihn aus der peinlichen Situation. Mit spitzen Z\u00e4hnen zog sie das eingeklemmte Drahtst\u00fcck aus dem Schlo\u00df heraus, bog sich den Rest der B\u00fcroklammer zurecht, stocherte ein bi\u00dfchen \u2013 und das Schlo\u00df war entriegelt. \u201eGeht wirklich ganz leicht, wenn man die entsprechenden geschickten Finger hat\u201c, kommentierte sie und l\u00e4chelte spitzb\u00fcbisch. \u201eFrauenfinger. \u00fcbrigens Frauen \u2013 ich nehme an dieser Versammlung im Auftrag aller jungen B\u00e4rinnen teil, um euch zu sagen, da\u00df wir beim n\u00e4chsten Mal ebenfalls alle kommen werden. Ich bin authorisiert zu sagen, da\u00df wir auch die halbe Wache an den Briefk\u00e4sten \u00fcbernehmen und die H\u00e4lfte aller Unterschriften f\u00e4lschen. Und wir fordern einen Computerkurs. Langfristig wollen wir programmieren lernen, zun\u00e4chst aber werden wir uns mit einer Einf\u00fchrung ins Internet zufriedengeben. Dann k\u00f6nnen wir n\u00e4mlich ebenfalls mit \u201aunseren\u2018 Kreditkarten einkaufen.\u201c<br \/>\nDas Brummen der B\u00e4ren, das jetzt laut wurde, \u00fcbert\u00f6nte so manches Z\u00e4hneknirschen. Aber die Ablehnung blieb versteckt, denn Athabascas Forderungen waren nur gerecht, und B\u00e4ren geben Fairne\u00df immer den Vorzug, auch wenn eigene Privilegien dadurch gef\u00e4hrdet werden. Kulles und Manfreds Zustimmung waren dagegen uneingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nKulle beschlo\u00df, Atti ein wenig theoretisch zu unterweisen, und hatte dabei \u201aDie Entstehung der Familie, des Privateigentums und des Staates\u2018 von Engels und \u201aDie Frau und der Sozialismus\u2018 von Bebel im Sinn. Manfred grinste \u00fcbers ganze Gesicht und freute sich darauf, Athabasca zu unterrichten. Er war so begeistert von der Idee, da\u00df er v\u00f6llig verga\u00df, da\u00df sie nicht allein sein w\u00fcrden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Manfred war gl\u00fccklich. So gl\u00fccklich, da\u00df er in infantile Gewohnheiten zur\u00fcckfiel und sich ertappte, wie er ein dummes altes Kinderlied vor sich hinbrummte: \u201eSumm, summ, summ, Bienchen summ herum.\u201c Dabei dr\u00fcckte er seinen neuen Laptop fest an sich. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde war genommen. \u201eWo hast du das Ding denn her?\u201c wollte B\u00e4rdel mi\u00dftrauisch wissen,&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2000\/05\/identitaetsdiebstahl\/\"><span class=\"screen-reader-text\">Identit\u00e4tsdiebstahl<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":122,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"class_list":["post-424","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-baerdel","category-baerdel2","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=424"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":558,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424\/revisions\/558"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}