{"id":331,"date":"1998-03-08T18:39:54","date_gmt":"1998-03-08T16:39:54","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=331"},"modified":"2017-03-08T19:08:22","modified_gmt":"2017-03-08T17:08:22","slug":"kulle-ueber-sex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/1998\/03\/kulle-ueber-sex\/","title":{"rendered":"Kulle \u00fcber Sex"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\">\n<h2>PD Kulle<\/h2>\n<\/div>\n<div align=\"center\">\n<h1>Die menschliche Sexualit\u00e4t im Zeitalter ihrer nicht nur nat\u00fcrlichen, sondern auch technischen Reproduzierbarkeit <a title=\"Ich entschuldige mich bei Walter Benjamin f\u00fcr das Plagiat\" href=\"#fuss1\">(1)<\/a><\/h1>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulle6.jpg\" alt=\"Kulle\" width=\"440\" height=\"330\" \/><\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><a href=\"#fuss2\">Sexualit\u00e4t bei Pflanzen, Tieren und Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss3\">Die quantitative Entwicklung der Menschheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss4\">Die menschliche Anpassungsf\u00e4higkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss5\">Die Nicht-Adaptionsf\u00e4higkeit der menschlichen Sexualit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss6\">Der Korrekturversuch der Natur und seine Konterkarierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss7\">K\u00fcnstliche Insemination<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss8\">Genetische Manipulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss9\">Fazit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss10\">Fazit des Fazits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuss11\">Nachwort<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<hr size=\"4\" width=\"95%\" \/>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss2\"><\/a>1. Sexualit\u00e4t bei Pflanzen, Tieren und Menschen<\/h3>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"firstchar\">M<\/span>enschen <a name=\"top\"><\/a>k\u00f6nnen erstaunlicherweise manche Sachverhalte relativ angemessen rational beschreiben, obwohl sie sich in actu unangemessen irrational verhalten. Diese interessante Diskrepanz erlaubt es, zur Definition des zu untersuchenden Gegenstandes vorl\u00e4ufig auf Meyers Lexikon <sup><a href=\"#fuss12\">(2) <\/a><\/sup> zur\u00fcckzugreifen.<\/p>\n<p>Sexualit\u00e4t, so lesen wir da, &#8222;ist bei Pflanzen und Tieren identisch mit der geschlechtlichen Fortpflanzung. Bei niederen Tieren <sup><a href=\"#fuss13\">(3)<\/a><\/sup> ist das Fortpflanzungsverhalten allein von Geschlechtshormonen gesteuert, artspezifisch stereotyp und ausschlie\u00dflich heterosexuell. Bei h\u00f6heren Arten <sup><a href=\"#fuss14\">(4)<\/a><\/sup> \u00fcbernimmt die Gro\u00dfhirnsteuerung eine stetig zunehmende Rolle. Die Folgen sind sexuelle Aktivit\u00e4t vor Eintritt der Geschlechtsreife und au\u00dferhalb der Brunst, Selbstbefriedigung, Homosexualit\u00e4t und die Bevorzugung bestimmter Partner.<\/p>\n<p>Die Sexualit\u00e4t des Menschen schlie\u00dflich geht noch weit <sup><a href=\"#fuss15\">(5)<\/a><\/sup> \u00fcber das hinaus, was mit der Lust und den Aktivit\u00e4ten in Abh\u00e4ngigkeit vom Funktionieren der Geschlechtsorgane sowie mit dem Verhalten, das zur Befruchtung&#8230;f\u00fchren kann, zusammenh\u00e4ngt.&#8220; <sup><a href=\"#fuss16\">(6)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Schon nach dieser kurzen Definition l\u00e4\u00dft sich also feststellen, da\u00df menschliche Sexualit\u00e4t in zwei Richtungen strebt, die teilidentisch, aber auch v\u00f6llig diskrepant sein k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Fortpflanzung<\/li>\n<li>sexuelle und\/oder psychische Befriedigung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den wichtigsten Aspekt allerdings deutet Meyers Lexikon bestenfalls an:<\/p>\n<p><span class=\"hilite\"><b>Die menschliche Sexualit\u00e4t ist in all ihren Emanationen ma\u00dflos.<\/b><\/span><\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss3\"><\/a>2. Die quantitative Entwicklung der Menschheit<\/h3>\n<\/div>\n<p><span class=\"firstchar\">B<\/span>etrachten wir zun\u00e4chst die Fortpflanzung.<\/p>\n<p>Allein die absoluten Zahlen sprechen f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Im Jahr 7000 v. Chr. <sup><a href=\"#fuss17\">(7)<\/a><\/sup> betrug die menschliche Weltbev\u00f6lkerung ca. 10 Millionen.<sup><a href=\"#fuss18\">(8)<\/a><\/sup> Im Jahr 4500 v. Chr. waren es 20 Millionen. Homo sapiens sapiens brauchte also 2500 Jahre, um sich zahlenm\u00e4\u00dfig zu verdoppeln &#8211; ein Verhalten, das schon nicht mehr als weise bezeichnet werden kann. Schlie\u00dflich betr\u00e4gt die Landmasse der Erde 149 Millionen km<sup>2<\/sup>, das ergibt rein rechnerisch pro Mensch im Jahr 4500 v. Chr. etwa 7,5 km<sup>2<\/sup>. Die Fl\u00e4che reichte also bereits nicht mehr f\u00fcr jeden aus, um sich als J\u00e4ger und Sammler durchzuschlagen, wenn man die Unwirtlichkeit von Sand- und Eisw\u00fcsten ber\u00fccksichtigt. Allein die J\u00e4ger- und Sammlerexistenz wird jedoch jener Notwendigkeit gerecht, die seit einigen Jahren unter dem Schlagwort &#8222;sustainable development&#8220; auch ansatzweise ins menschliche Bewu\u00dftsein dringt, obwohl die Menschen unter diesem Slogan nat\u00fcrlich die Entwicklung zu retten versuchen, also den Kapitalismus, nicht aber ihren Lebensraum.<\/p>\n<p>Wie aber ging es weiter? Ich k\u00fcrze die Darstellung ab: 1950 betrug die menschliche Weltbev\u00f6lkerung 2,5 Milliarden, 1986 lebten 5 Milliarden Menschen auf der Erde. Die Menschen brauchten also nur noch 36 Jahre, um ihre Zahl zu verdoppeln, und jedem Menschen standen 1986 statistisch 0,03 km<sup>2<\/sup> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<hr size=\"2\" width=\"50%\" \/>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/popul.gif\" alt=\"Entwicklung der Weltbev\u00f6lkerung\" width=\"378\" height=\"390\" \/><\/div>\n<hr size=\"2\" width=\"50%\" \/>\n<p>Es gilt, eine Populationszunahme in einem Zeitrahmen von &#8211; grob gerechnet &#8211; 6500 Jahren zu analysieren, die 25 000% betr\u00e4gt. Selbst zahlreiche Seuchen, Hungersn\u00f6te und etliche Selbstausrottungsversuche der Menschen &#8211; sie selbst nennen das Kriege &#8211; konnten daran nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p>25 000%! Eine ungeheure Zahl! Selbst eine Krebszelle w\u00e4re stolz, wenn sie um so viel wachsen k\u00f6nnte. Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit h\u00e4tte sie ihren Wirtsk\u00f6rper vorher zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wie haben die Menschen das geschafft?<\/p>\n<p>Zwar ist die Frage sekund\u00e4r<sup><a href=\"#fuss19\">9<\/a><\/sup> , dennoch soll sie zuerst beantwortet werden.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss4\"><\/a>3. Die menschliche Anpassungsf\u00e4higkeit<\/h3>\n<\/div>\n<p><span class=\"firstchar\">D<\/span>er <a name=\"mitte\"><\/a>Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung des R\u00e4tsels liegt in der verbl\u00fcffenden intermedi\u00e4ren <sup><a href=\"#fuss20\">(10) <\/a><\/sup> Adaptionsf\u00e4higkeit der Gattung Homo sapiens sapiens. Nach der Existenzphase als J\u00e4ger und Sammler konnten die Menschen durch die Ausweitung des Lebensraumes der Gattung, durch Ackerbau und Viehzucht, durch die Nutzung regenerativer und fossiler Energien ihren Ressourcenoutput erh\u00f6hen und gleichzeitig den individuell ben\u00f6tigten Lebensraum begrenzen. Die zun\u00e4chst recht langsame zahlenm\u00e4\u00dfige Zunahme der Menschheit war dem mangelnden Wissen in bezug auf Hygiene und Gesundheit geschuldet, was eine hohe Mortalit\u00e4tsrate vor allem bei jungen menschlichen Individuen zur Folge hatte. Erst ab der Mitte des 18. Jahrhunderts beschleunigte sich das Wachstum der Gattung, denn bessere Transport- und Kommunikationsm\u00f6glichkeiten verringerten die fr\u00fcher letalen Folgen lokaler Katastrophen. Das ausgehende 19. und das fr\u00fche 20. Jahrhundert dann sind gekennzeichnet durch bahnbrechende Erkenntnisse der Medizin, dank deren <sup><a href=\"#fuss21\">(11)<\/a><\/sup> die Mortalit\u00e4tsrate signifikant sank. Nach dem II. Weltkrieg <sup><a href=\"#fuss22\">(12)<\/a><\/sup> erreichten die Prinzipien einer \u00f6ffentlichen Gesundheitspflege und besserer hygienischer Bedingungen auch Asien, Lateinamerika und &#8211; zum Teil &#8211; Afrika, und Lebensmittel aus den von den Menschen so genannten entwickelten L\u00e4ndern wurden dorthin exportiert <sup><a href=\"#fuss23\">(13)<\/a><\/sup>, ohne die in diesen Regionen hohe Fertilit\u00e4tsrate zu reduzieren.<\/p>\n<p>Die Ursache dieses bemerkenswert raschen Wandels in der gesellschaftlichen Organisation des Gattungslebens liegt in dem, was die Menschen Intelligenz nennen <sup><a href=\"#fuss24\">(14)<\/a><\/sup> . Mit den ihnen zu Gebote stehenden Mitteln haben sie sich als Art angepa\u00dft, wobei der Verlust an Individuen bei einem Wandel immer hoch war. <sup><a href=\"#fuss25\">(15)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die eigentlich entscheidende Frage lautet aber:<\/p>\n<p><span class=\"hilite\"><b>Warum <sup><a href=\"#fuss26\">(16)<\/a><\/sup> haben die Menschen das geschafft?<\/b><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss5\"><\/a>4. Die Nicht-Adaptionsf\u00e4higkeit der menschlichen Sexualit\u00e4t<\/h3>\n<\/div>\n<p><span class=\"firstchar\">D<\/span>er Schl\u00fcssel zur exorbitanten <a name=\"mitte2\"><\/a>Quantit\u00e4tszunahme von Homo sapiens sapiens liegt in der menschlichen Sexualit\u00e4t. Nein, falsch! Ich korrigiere mich wie folgt: in der m\u00e4nnlichen menschlichen Sexualit\u00e4t. Ganz richtig ist das auch nicht: Das Wachstum hat auch mit der weiblichen Fertilit\u00e4t zu tun.<\/p>\n<p>Wenn ich, P. D. <sup><a href=\"#fuss27\">(17)<\/a><\/sup> Kulle, zu stottern anfange, mu\u00df es sich um ein wirklich schwieriges Problem handeln. Es ist so, in der Tat. Ich werde versuchen, es am Beispiel der Kaninchen zu erl\u00e4utern.<sup><a href=\"#fuss28\">(18)<\/a><\/sup><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/moppel.jpg\" alt=\"Das Kaninchen\" width=\"440\" height=\"324\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>In Zeiten hoher sexueller Aktivit\u00e4t, wenn das Weibchen empf\u00e4ngnisf\u00e4hig ist, vulgo Rammelzeit genannt, rammelt das Kaninchen-m\u00e4nnchen. Das Rammeln unterscheidet es im Prinzip nicht vom Menschenm\u00e4nnchen <sup><a href=\"#fuss29\">(19)<\/a><\/sup> . Allerdings ist f\u00fcr dieses, anders als f\u00fcr das Kaninchen, immer Rammelzeit. Menschenfrauen sind n\u00e4mlich im Prinzip <sup><a href=\"#fuss30\">(20)<\/a><\/sup> immer zur Paarung bereit, auch wenn sie nur in einem Zyklus von durchschnittlich 28 Tagen empf\u00e4ngnisf\u00e4hig sind. Tiere dagegen verkehren nur sexuell miteinander, wenn das Weibchen empfangen kann. Ein Kaninchenmann <sup><a href=\"#fuss31\">(21)<\/a><\/sup> mu\u00df sich von Oktober bis Februar anderweitig vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Nehmen wir an, die Kaninchenfrau wird schwanger, und auch die Menschenfrau wird schwanger. Beide Schwangerschaften verlaufen gut. Die Menschenfrau bringt ein Kind zur Welt, einen Jungen oder ein M\u00e4dchen &#8211; v\u00f6llig normal f\u00fcr Menschenfrauen. Auch die Kaninchenfrau bekommt Kinder, aber deren Zahl richtet sich nach den jeweiligen Umweltbedingungen. Bis zu 30 Jungkaninchen pro Jahr sind biologisch m\u00f6glich. War der Winter jedoch hart, gibt es also wenig zu knabbern, bleibt der Wurf klein. Sind die Bedingungen besser, kommen mehr Junge zur Welt. Aber auch die Zahl der Jagdfeinde ist bei guten Bedingungen h\u00f6her, so da\u00df die gro\u00dfe Zahl rasch dezimiert wird.<\/p>\n<p><span class=\"hilite\"><b>Zwischenbilanz:<\/b><\/span> Die globale Kaninchenpopulation <sup><a href=\"#fuss32\">(22)<\/a><\/sup> ist zwar kurzfristigen Schwankungen unterworden, sie bleibt aber wegen der in nat\u00fcrliche Vorg\u00e4nge eingebundenen Lebensweise der Spezies letztlich konstant.<\/p>\n<p>\u00dcber ein solches Anpassungsverhalten verf\u00fcgen die Menschen nicht. Im Gegenteil: Ihr Sexualverhalten zeigt, da\u00df sie sich um so intensiver reproduzieren, je schlechter die individuellen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Aufzucht des Nachwuchses sind. Da Jagdfeinde der menschlichen Rasse fehlen <sup><a href=\"#fuss33\">(23)<\/a><\/sup> , ist auch ein Korrektiv dieses Verhaltens ex post nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Folgerung: Menschliche &#8211; m\u00e4nnliche wie weibliche &#8211; Sexualit\u00e4t ignoriert Umwelt-<sup><a href=\"#fuss34\">(24)<\/a><\/sup> bedingungen v\u00f6llig.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss6\"><\/a>5. Der Korrekturversuch der Natur und seine Konterkarierung<\/h3>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"firstchar\">B<\/span>ei der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen entsprechend dem Stand der von ihnen entwickelten Produktivkr\u00e4fte nicht nur von ihrem Willen unabh\u00e4ngige Produktionsverh\u00e4ltnisse ein <sup><a href=\"#fuss35\">(25)<\/a><\/sup> , es entstehen auch Konsumtionsverh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>Die angesichts der gro\u00dfen Menschenzahl notwendige Industrialisierung der Agrarwirtschaft und der Lebensmittelproduktion kann und will aus Profitinteresse auf die permanente und zunehmende Induzierung chemischer Substanzen nicht verzichten. Eben diese Industrialisierung und der damit einhergehende Abusus von Boden, Wasser und Luft wirken negativ nicht nur auf die menschliche Gesundheit im allgemeinen, sondern speziell auch auf die Spermaproduktion des Menschenm\u00e4nnchens. Gelten 200 &#8211; 300 Millionen Spermien pro Ejakulation als biologisch normal, so l\u00e4\u00dft sich seit Jahrzehnten eine Abnahme der Samenzellen beobachten, die inzwischen zu signifikanten Unfruchtbarkeitsquoten gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Ist also endlich auch mit der Abnahme dieser Spezies zu rechnen, die sich, wir erinnern uns, effektiver vermehrt als eine Krebszelle? <sup><a href=\"#fuss36\">(26)<\/a><\/sup><\/p>\n<p><span class=\"hilite\"><b>Weit gefehlt!<\/b><\/span><\/p>\n<h4><a name=\"fuss7\"><\/a>a) K\u00fcnstliche Insemination<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"firstchar\">D<\/span>em egoistischen <a name=\"unten\"><\/a>Individualsinn der Menschen, der sich hervorragend mit dem Sinn f\u00fcr Profit erg\u00e4nzt, ist es geschuldet, da\u00df der nat\u00fcrliche R\u00fcckgang der Fruchtbarkeit der menschlichen Spezies konterkariert werden konnte. <sup><a href=\"#fuss37\">(27)<\/a><\/sup> Menschenfrauen, die unf\u00e4hig waren, Kinder zur Welt zu bringen, behaupteten, entsetzlich zu leiden <sup><a href=\"#fuss38\">(28)<\/a><\/sup> . Um diesem entsetzlichen Leiden zu entgehen, waren und sind sie bereit, sich entsetzlichem Leiden auszusetzen. So unterziehen sie sich zum Beispiel der Prozedur der in-vitro-Fertilisation: Sie lassen sich eine Eizelle aus der Geb\u00e4rmutter entnehmen, die dann im Reagenzglas die Chance bekommt, sich mit Spermien zu vereinigen &#8211; m\u00f6glicherweise Spermien des eigenen Mannes, aber, sollte der unfruchtbar sein, auch mit anderen. Parallel dazu existiert die in-vivo-Befruchtung: Die Menschenfrau erlaubt w\u00e4hrend ihrer fruchtbaren Tage einer kalten sterilen Kan\u00fcle statt eines warmen pulsierenden Penis, sich ihrer Geb\u00e4rmutter zu n\u00e4hern und dort ihren Samen zu deponieren.<\/p>\n<p>Es ist nicht nur diese Tortur, die jedes f\u00fchlende Wesen schaudern macht, sondern auch ihr Ergebnis: Anders als bei der normalen Befruchtung endet das Rennen der Spermien oft unentschieden, mehrere erreichen gleichzeitig ihr Ziel, die Eizelle, und durchdringen deren Trennwand. Das Ergebnis sind Zwillinge, Drillinge, Vierlinge, F\u00fcnflinge &#8211; Mehrlinge. Die Menschheit vermehrt sich so in einem Ma\u00dfe, das alle bisherigen Horrorszenarien <sup><a href=\"#fuss39\">(29)<\/a><\/sup> verblassen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Damit nicht genug!<\/p>\n<h4><a name=\"fuss8\"><\/a>b) Genetische Manipulation<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"firstchar\">S<\/span>eit nunmehr f\u00fcnfzig Jahren bem\u00fchen sich die Menschen, das geheimste Geheimnis der Natur zu entschl\u00fcsseln: Das Genom, das Erbgut. Sie haben inzwischen gelernt, viele der in der DNA verschl\u00fcsselten Informationen zu lesen und zu verstehen. Sie k\u00f6nnen sie auch kopieren und manipulieren, so da\u00df sie die Natur von Pflanzen und Tieren <sup><a href=\"#fuss40\">(30)<\/a><\/sup> ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das \u00f6ffentliche Interesse der Menschen wird gegenw\u00e4rtig aber nicht von dieser sehr weitgehenden Perspektive beherrscht, sondern von einem Schlagwort, das viel k\u00fcrzer greift: Kloning. Kloning, das Herstellen von Klonen, meint die Reproduktion biologisch identischer Lebewesen. Die Idee scheint faszinierend <sup><a href=\"#fuss41\">(31)<\/a><\/sup> , und manche meiner menschlichen Wissenschaftlerkollegen <sup><a href=\"#fuss42\">(32)<\/a><\/sup> und auch sogenannte normale Menschen <sup><a href=\"#fuss43\">(33)<\/a><\/sup> sind davon schier besessen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich den b\u00e4rischen klaren Verstand aber schnell der entscheidende Pferdefu\u00df: Psyche, Wissen und Erfahrung sind nicht \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss9\"><\/a>6. Fazit<\/h3>\n<\/div>\n<p><span class=\"hilite\"><b>Fassen wir zusammen.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"dottedFrame\">Der Mensch ist das Krebsgeschw\u00fcr dieser Welt. Er verh\u00e4lt sich wie eine Krebszelle. W\u00e4re er intelligent genug, um zu begreifen, welche Gefahr er darstellt, w\u00fcrde er seine Reproduktion drastisch einschr\u00e4nken. Offenbar ist er dazu nicht intelligent genug, da es ihm an M\u00f6glichkeits- und Zukunftssinn mangelt. Im Gegenteil: Die partiellen intellektuellen F\u00e4higkeiten, mit denen er ausgestattet ist, benutzt er, um sich weiter zu vermehren und sein eigenes Gattungsleben um so schneller zu beenden, w\u00e4hrend er doch glaubt, es zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss10\"><\/a>7. Fazit des Fazits<\/h3>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large;\">Pfffffffffffft&#8230;<\/span><sup><a href=\"#fuss44\">(34)<\/a><\/sup><\/p>\n<div align=\"center\">\n<h3><a name=\"fuss11\"><\/a>8. Nachwort:<\/h3>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Selbstverst\u00e4ndlich wei\u00df inzwischen jeder, da\u00df ich meiner Sekret\u00e4rin danke.<\/li>\n<li>Ich danke den Menschen, bei denen ich immer dann wohne, wenn ich nicht in B\u00e4renleben bin, daf\u00fcr, da\u00df sie keine Kinder haben.<\/li>\n<li>Ich hasse alle Menschen, die mehr als zwei Kinder haben, die sich in vitro oder in vivo fertilisieren oder sich klonen lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<hr size=\"4\" width=\"75%\" \/>\n<h4>Fu\u00dfnoten:<\/h4>\n<p class=\"fussnoten\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss1\"><\/a>1<\/sup> Ich entschuldige mich bei Walter Benjamin f\u00fcr das Plagiat \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss12\"><\/a>2<\/sup> vgl. Meyers gro\u00dfes Taschenlexikon in 24 B\u00e4nden, Mannheim 1997, Schw &#8211; Spin \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss13\"><\/a>3<\/sup> Ich will hier nicht er\u00f6rtern, wer damit gemeint sein k\u00f6nnte. Meiner Erfahrung nach geh\u00f6ren Fr\u00f6sche auf jeden Fall nicht dazu \u00a0.<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss14\"><\/a>4<\/sup> Dankbar nehme ich zur Kenntnis, da\u00df die biologische Systematik der Menschen B\u00e4ren dazurechnet. \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss15\"><\/a>5<\/sup> Was \u201eweit\u201c bedeutet, wird zu untersuchen sein \u00a0 .<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss16\"><\/a>6<\/sup> ebd. Deutlich wird hier \u00fcbrigens die Sichtweise, da\u00df Menschen weder Pflanzen noch Tiere sind. Als Wissenschaftler kann ich diesen Unsinn nicht guthei\u00dfen, als voreingenommener B\u00e4r stimme ich hingegen zu &#8211; ich m\u00f6chte mit den Menschen so wenig wie m\u00f6glich zu tun haben. \u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss17\"><\/a>7<\/sup> Ich bediene mich hier der g\u00e4ngigen sog. abendl\u00e4ndischen Zeitrechnung, obwohl jeder Wissenschaftler wei\u00df, da\u00df diese \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig ist \u00a0.<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss18\"><\/a>8<\/sup> Zwar war ich selbst damals noch nicht geboren und kann dergleichen Angaben also nicht empirisch nachpr\u00fcfen; auch wei\u00df ich nicht, auf welche Erkenntnisse meine menschlichen Wissenschaftlerkollegen ihre Aussagen st\u00fctzen. Der Einfachheit halber glaube ich ihnen ausnahmsweise mal. \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss19\"><\/a>9<\/sup> Die Begr\u00fcndung f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung folgt weiter unten. \u00a0<\/span><a href=\"#top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss20\"><\/a>10<\/sup> Auch dieses wertende Adjektiv wird sp\u00e4ter erl\u00e4utert \u00a0.<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss21\"><\/a>11<\/sup> besser: derentwegen \u00a0 \u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss22\"><\/a>12<\/sup> Nach menschlicher Z\u00e4hlung, versteht sich: Die Pflanzen und wir Tiere haben noch nie auch nur einen Krieg gef\u00fchr t. \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss23\"><\/a>13<\/sup> Nat\u00fcrlich nur die \u00dcbersch\u00fcsse! \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss24\"><\/a>14<\/sup> \u201eIntelligenz\u201c impliziert nach menschlicher Definition die F\u00e4higkeit, Wissen zur Bew\u00e4ltigung neuer, akuter Probleme anzuwenden und so bisher unbekannte Situationen bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Der uns B\u00e4ren best\u00e4ndig gegenw\u00e4rtige M\u00f6glichkeits- und Zukunftssinn spielt dabei allerdings keine Rolle. \u00a0 \u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss25\"><\/a>15<\/sup> Ich k\u00f6nnte hier \u00fcbrigens viel dar\u00fcber erz\u00e4hlen, wie viele andere Gattungen durch die Ausbreitung von Homo sapiens sapiens vernichtet worden sind oder durch sie gelitten haben. Eigentlich habe ich Lust dazu, denn ich bin ein B\u00e4r. Aber ich bin auch ein wissenschaftlicher B\u00e4r, und als solcher sage ich: Das geh\u00f6rt nicht hierher. \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss26\"><\/a>16<\/sup> vgl. Anmerkung 9 \u00a0 \u00a0<\/span><a href=\"#mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss27\"><\/a>17<\/sup> <a href=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/habil.html\">vgl. \u201eDer Wert\u201c<\/a>\u00a0 \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss28\"><\/a>18<\/sup> Man m\u00f6ge mir zugute halten, da\u00df ich nicht, wie die menschlichen Biologielehrer, auf die Bienen zur\u00fcckgreife. \u00a0 \u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss29\"><\/a>19<\/sup> Im Prinzip nicht, die bei Menschenm\u00e4nnchen beobachtete Phantasie ist allerdings bei einigen wenigen Exemplaren h\u00f6her ausgepr\u00e4gt. \u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss30\"><\/a>20<\/sup> Vergewaltigungen m\u00fcssen bei dem hier zu er\u00f6rternden Problem leider unber\u00fccksichtigt bleiben. \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss31\"><\/a>21<\/sup> Die Rede ist hier nur von ordentlichen Wildkaninchen, nicht von unordentlichen Haustieren. \u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss32\"><\/a>22<\/sup> \u201eBev\u00f6lkerungsexplosionen\u201c auf so genannten neu entdeckten Kontinenten wie Amerika oder Australien bleiben hier aus evidenten Gr\u00fcnden unber\u00fccksichtigt \u00a0 .<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss33\"><\/a>23<\/sup> vgl. Anmerkung 15 \u00a0\u00a0<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss34\"><\/a>24<\/sup> Ich benutze diesen Begriff lediglich, damit menschliche Leser mich verstehen. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re es viel korrekter, von \u201eWelt-\u201c zu sprechen \u00a0.<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss35\"><\/a>25<\/sup> Ich entschuldige mich ebenfalls bei Karl Marx \u00a0 .<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss36\"><\/a>26<\/sup> Die Menschheit ist \u00fcbrigens auf dem Weg, ihren Wirtsk\u00f6rper zu zerst\u00f6ren, beeindruckend weit vorangekommen. Dieses an sich positive Ph\u00e4nomen hat allerdings eine Kehrseite: Der Wirtsk\u00f6rper der Menschen ist auch der aller anderen Existenzen \u00a0 .<\/span><a href=\"#mitte2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss37\"><\/a>27<\/sup> Das Modalverb gibt selbstverst\u00e4ndlich die menschliche Sicht der Entwicklung wieder.\u00a0<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss38\"><\/a>28<\/sup> Ich als B\u00e4r ma\u00dfe mir nicht an, dieses Leiden zu beurteilen. Allerdings gebe ich zu, da\u00df es mir schwer f\u00e4llt, ein heimliches Kichern zu verbergen \u00a0.<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss39\"><\/a>29<\/sup> Ich verweise hier z. B. auf den vielleicht auh Menschen bekannten Spielfilm: \u201e2024 &#8211; die \u00fcberleben wollen\u201c \u00a0.<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss40\"><\/a>30<\/sup> Da Menschen, wissenschaftlich betrachtet, Tiere sind, k\u00f6nnen die Menschen nat\u00fcrlich auch in ihre eigene biologische Struktur eingreifen &#8211; und sie tun das auch. Allerdings geben sie das bisher \u00f6ffentlich nicht zu. Entsprechende Arbeit wird in h\u00f6chst geheimen Labors geleistet \u00a0.<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss41\"><\/a>31<\/sup> Ich mu\u00df leider zugeben, da\u00df auch ich selbst eine Sekunde lang von der Idee fasziniert war, mich verdoppelt zu sehen \u00a0 .<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss42\"><\/a>32<\/sup> Dr. Seed aus den USA z. B. will sich unbedingt klonen &#8211; ob da der Name das Bewu\u00dftsein bestimmt \u00a0 ?<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss43\"><\/a>33<\/sup> Die Zahl der Witwen, die sich einen Klon ihres Mannes w\u00fcnschen, oder der ungl\u00fccklichen M\u00fctter, die auf diese Art der Reproduktion ihr totes Kind zur\u00fcckhaben m\u00f6chten, ist Legion \u00a0.<\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><sup><a name=\"fuss44\"><\/a>34<\/sup> Ich gebe zu, da\u00df ich \u00fcberrascht davon bin, da\u00df eine \u00f6konomische und eine biologische wissenschaftliche Arbeit zu demselben Ergebnis f\u00fchren! <\/span><a href=\"#unten\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/arrow_ball_up.gif\" width=\"31\" height=\"15\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PD Kulle Die menschliche Sexualit\u00e4t im Zeitalter ihrer nicht nur nat\u00fcrlichen, sondern auch technischen Reproduzierbarkeit (1) Sexualit\u00e4t bei Pflanzen, Tieren und Menschen Die quantitative Entwicklung der Menschheit Die menschliche Anpassungsf\u00e4higkeit Die Nicht-Adaptionsf\u00e4higkeit der menschlichen Sexualit\u00e4t Der Korrekturversuch der Natur und seine Konterkarierung K\u00fcnstliche Insemination Genetische Manipulation Fazit Fazit des Fazits Nachwort 1. Sexualit\u00e4t bei Pflanzen,&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/1998\/03\/kulle-ueber-sex\/\"><span class=\"screen-reader-text\">Kulle \u00fcber Sex<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[10,15,8],"tags":[],"class_list":["post-331","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-baerdel","category-psychobio","category-kulle3","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":338,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331\/revisions\/338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}