{"id":164,"date":"2015-09-20T17:49:02","date_gmt":"2015-09-20T15:49:02","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=164"},"modified":"2017-03-07T18:10:59","modified_gmt":"2017-03-07T16:10:59","slug":"kulle-ueber-das-reisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/2015\/09\/kulle-ueber-das-reisen\/","title":{"rendered":"Kulle \u00fcber das Reisen"},"content":{"rendered":"<h1>\u00dcber das Reisen<\/h1>\n<h3>P. D. Kulle<\/h3>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulle6.jpg\" alt=\"Kulle\" width=\"440\" height=\"330\" \/><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">\u00bbGuten Tag\u00ab, sagte der kleine Prinz.<br \/>\n\u00bbGuten Tag\u00ab, sagte der Weichensteller.<br \/>\n\u00bbWas machst du da?\u00ab sagte der kleine Prinz.<br \/>\n\u00bbIch sortiere die Reisenden nach Tausenderpaketen\u00ab, sagte der Weichensteller. \u00bbIch schicke die Z\u00fcge, die sie fortbringen, bald nach rechts, bald nach links.\u00ab<br \/>\nUnd ein lichterfunkelnder Schnellzug, grollend wie der Donner, machte das Weichenstellerh\u00e4uschen erzittern.<br \/>\n\u00bbSie haben es sehr eilig\u00ab, sagte der kleine Prinz. \u00bbWohin wollen sie?\u00ab<br \/>\n\u00bbDer Mann von der Lokomotive wei\u00df es selbst nicht\u00ab, sagte der Weichensteller.<br \/>\nUnd ein zweiter blitzender Schnellzug donnerte vorbei, in entgegengesetzter Richtung.<br \/>\n\u00bbSie kommen schon zur\u00fcck?\u00ab fragte der kleine Prinz&#8230;<br \/>\n\u00bbDas sind nicht die gleichen\u00ab, sagte der Weichensteller. \u00bbdas wechselt.\u00ab<br \/>\n\u00bbWaren sie nicht zufrieden dort, wo sie waren?\u00ab<br \/>\n\u00bbMan ist nie zufrieden dort, wo man ist\u00ab, sagte der Weichensteller.<br \/>\n(aus: Antoine de Saint-Exup\u00e9ry, Der Kleine Prinz, Kap.22)<\/span><\/p>\n<p>Inhalt:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorwort<\/li>\n<li>1. Die Gro\u00dfen Reisen<\/li>\n<li>1.1. Die Reise zur Eroberung der Landmasse<\/li>\n<li>1.2. Die Reise zur Eroberung fremden Territoriums<\/li>\n<li>1.3 Was kennzeichnet Gro\u00dfe Reisen?<\/li>\n<li>2. Was kennzeichnet dem gegen\u00fcber Kleine Reisen?<\/li>\n<li>2.1. Gesch\u00e4fts- und Bildungsreise<\/li>\n<li>2.2. Entdeckungs- und Eroberungsreise<\/li>\n<li>2.3. Die Pendelreise<\/li>\n<li>2.4. Die Urlaubsreise<\/li>\n<li>Conclusio<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Vorwort<\/h3>\n<p>Reisen ist eine T\u00e4tigkeit, die von Homo sapiens sapiens (im Folgenden auch: HSS) so umfassend und aus so unterschiedlichen Gr\u00fcnden ausge\u00fcbt wird wie von keiner anderen Spezies. Deshalb behalten wir die Bezeichnung \u201eReisen\u201c ihm vor, w\u00e4hrend wir bei anderen Tieren von \u201eWandern\u201c sprechen. Wanderungen erm\u00f6glichen Fortpflanzung und Zugang zu Nahrung, andere Triebkr\u00e4fte daf\u00fcr existieren nicht. Das Motiv der Nahrungssuche haben Reisende und Wanderer mitunter gemein, wie wir sehen werden.<\/p>\n<h3>1. Die Gro\u00dfen Reisen<\/h3>\n<h5>1.1. Die Reise zur Eroberung der Landmasse<\/h5>\n<p>Fossile Zeugnisse von unterschiedlich entwickelten Hominiden sind sowohl in Asien wie in Europa und Afrika nachgewiesen worden, es ist jedoch nach gegenw\u00e4rtigem Wissenstand unbestritten, dass die \u201eWiege der Menschheit\u201c <sup><a href=\"#fussnoten\">1<\/a><\/sup> im nord\u00f6stlichen Afrika zu suchen ist. Von dort reiste der Mensch los und durchstreifte die \u201eAlte Welt\u201c zu Fu\u00df, erst als er die F\u00e4higkeit entwickelt hatte, die Meere zu befahren, machte er Australien zu seinem Lebensraum. Die Bereisung des amerikanischen Doppelkontinents erfolgte noch sp\u00e4ter als die der Terra australis und fand wiederum auf dem Landweg, \u00fcber die zu jener Zeit trocken gefallene Beringstra\u00dfe, statt. So war schlie\u00dflich auch die gesamte \u201eNeue Welt\u201c <sup><a href=\"#fussnoten\">2<\/a><\/sup> zum Reiseterritorium des Menschen geworden.<\/p>\n<p>Das Motivb\u00fcndel f\u00fcr diese Jahrhunderttausende w\u00e4hrende Reise wohl \u00fcberwiegend kleiner Gruppen ist zweifellos vielf\u00e4ltiger Natur. Die allenthalben verbreitete nomadisierende Lebensweise, die sich aus der J\u00e4ger- und Sammlert\u00e4tigkeit zur Nahrungsbeschaffung zwangsweise ergab, ist schon an sich eine Reisebet\u00e4tigung. Regionale Ersch\u00f6pfung von Ressourcen, kurzfristige Wetterunbilden, Naturkatastrophen und einschneidende klimatische Ver\u00e4nderungen gaben ebenfalls Anlass, einen anderen Lebensraum in der Hoffnung auf bessere Bedingungen zu suchen. Und gewiss spielte die Bedrohung durch Artgenossen eine Rolle, und zwar um so mehr, je weiter HSS sich verbreitete. Und damit kommen wir zur zweiten Form der gro\u00dfen Reisen.<\/p>\n<h5>1.2. Die Reise zur Eroberung fremden Territoriums <sup><a href=\"#fussnoten\">3<\/a><\/sup><\/h5>\n<p>Verteidigung, Bekehrung der Heiden, Lebensraum in welcher Himmelsrichtung auch immer schaffen, Kreuzzug, pr\u00e4ventives oder pr\u00e4emptives Handeln &#8211; der Mensch war schon immer sehr phantasievoll, wenn es galt, das brutale, organisierte T\u00f6ten eigener Artgenossen durch speziell daf\u00fcr geschulte K\u00e4mpfer und mit speziell daf\u00fcr hergestellten Waffen zu besch\u00f6nigen: den Krieg.<\/p>\n<p>Krieg besteht darin, dass eine Armee in ein von einer anderen Armee kontrolliertes Territorium reist; kann sie es erobern, erweitert sie ihren Kontrollbereich, und die gegnerische Gruppe verliert die Kontrolle \u00fcber diese Region. Die nicht k\u00e4mpfende Bev\u00f6lkerung flieht vor den Kampfhandlungen, reist also fort, oder wird nach deren Beendigung entweder vertrieben, unterdr\u00fcckt oder assimiliert.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge oder Vertriebene versuchen, sich ein neues Territorium zu suchen, das aber ist in der Regel menschlich besiedelt, so dass sie entweder abgewiesen werden oder, falls sie akzeptiert werden, zumindest f\u00fcr einen gewissen Zeitraum einen St\u00f6rfaktor darstellen, da sie wertvolle Ressourcen verbrauchen und enkulturiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Warum werden Kriege gef\u00fchrt? Auch hier finden wir vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnde, die sich aber letztlich auf einen Begriff bringen lassen: Ressourcen. Ob Land, Bodensch\u00e4tze, landwirtschaftliche und \/oder industrielle Produkte, Arbeitskraft, Know-how oder Sexualobjekte der eigenen Verwertung unterworfen werden k\u00f6nnen: Die Macht des Eroberers wird gesteigert und so seine Herrschaft gesichert. <sup><a href=\"#fussnoten\">4<\/a><\/sup><\/p>\n<h5>1.3. Was kennzeichnet Gro\u00dfe Reisen?<\/h5>\n<p>Die Antwort hat der intelligente Leser gewiss bereits gefunden, f\u00fcr den nicht so begabten einen oder anderen menschlichen Interessierten sei sie explizit formuliert: Gro\u00dfe Reisen werden unternommen, um zu bleiben.<\/p>\n<h3>2. Was kennzeichnet dem gegen\u00fcber Kleine Reisen?<\/h3>\n<p>Auch diese Antwort liegt antithetisch auf der Hand: Kleine Reisen werden nicht unternommen, um am Reiseziel zu bleiben. Nach k\u00fcrzerer oder l\u00e4ngerer Zeit kehrt der Reisende in seine Ausgangsregion zur\u00fcck. Was Zwecke und Motive anbetrifft, so ist bei den Kleinen Reisen die Vielfalt erheblich gr\u00f6\u00dfer als bei den Gro\u00dfen. Wir werden einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten geben.<\/p>\n<h5>2.1. Gesch\u00e4fts- und Bildungsreise<\/h5>\n<p>Die Gesch\u00e4fts- und die Bildungsreise sind die \u00e4ltesten Kleinen Reisen und zudem eng miteinander verwandt, gilt es doch bei beiden, G\u00fcter zu erwerben, im ersten Fall materielle, im zweiten immaterielle. In einer Welt knapper und regional unterschiedlich verteilter G\u00fcter liegt es nahe, gegen Tausch von Waren oder allgemeinen Waren\u00e4quivalenten eine bessere Versorgung in allen Gebieten zu erreichen. Diese Aufgabe \u00fcbernahmen die Fernkaufleute, aber auch die H\u00f6ker, die kleinr\u00e4umig agierten.<\/p>\n<p>Wo sich mit dem Beginn von Zentren unterschiedliche Kulturen entwickelten, entsandten die Herrschenden junge Menschen, oft Angeh\u00f6rige des eigenen Geschlechts, um fremde Sitten und Gebr\u00e4uche kennenzulernen und die heimische Polis <sup><a href=\"#fussnoten\">5<\/a><\/sup> davon profitieren zu lassen <sup><a href=\"#fussnoten\">6<\/a><\/sup>. Diese Art des Informationserwerbs setzte sich nach der Gr\u00fcndung von Hochschulen bis zum heutigen Tag fort.<\/p>\n<p>Das Motiv derartiger Reisen ist zum einen Gewinnstreben, das, in abgewandelter Form, als Suche nach Vorteilen auch Gro\u00dfen Reisen inh\u00e4rent ist. Bei Bildungsreisen aber finden wir eine neue, bisher unbekannte Triebkraft: Neugier <sup><a href=\"#fussnoten\">7<\/a><\/sup> .<\/p>\n<h5>2.2. Entdeckungs- und Eroberungsreise<\/h5>\n<p>Ebenfalls eng miteinander verkn\u00fcpft sind die Entdeckungs- und die Eroberungsreise. Solange die Erde f\u00fcr eine Scheibe gehalten wurde, von deren Rand man ins Nichts herunterfallen konnte, hielt sich die menschliche Lust auf Unbekanntes in Grenzen, aber neue, wenn auch falsche Weltkarten, denen zufolge Terra eine Kugel ist und denen zufolge man Profit versprechende Territorien <sup><a href=\"#fussnoten\">8<\/a><\/sup> auf dem Seeweg erreichen zu k\u00f6nnen glaubte, veranlasste HSS zum Besegeln der bisher gef\u00fcrchteten Ozeane<sup><a href=\"#fussnoten\">9<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Ausgestattet mit der richtigen Ideologie, also der \u00dcberzeugung, der wahren Religion teilhaftig zu sein und alle menschlichen Wesen, die man \u201eentdeckte\u201c, zu dieser bekehren zu m\u00fcssen, sorgten die unreinlichen Europ\u00e4er f\u00fcr ein doppeltes Massaker: die Bestrafung der \u201eHeiden\u201c, die sich dem \u201eHeil\u201c widersetzten, mit dem Tode, und den Seuchentod.<\/p>\n<p>Mindestens ebenso wie an \u00fcberirdischen G\u00fctern waren die Entdecker und ihre Geldgeber <sup><a href=\"#fussnoten\">10<\/a><\/sup> an irdischen Werten interessiert. Jeder jagte dem \u201eDorado\u201c hinterher und fand es in mancherlei Gestalt: im Gold und Silber Lateinamerikas, in der Arbeit der aus Afrika entf\u00fchren Sklaven auf den Baumwollfeldern der Amerikas und letztlich auch in den Weiten des scheinbar leeren S\u00fcdkontinents, in denen sich Straft\u00e4ter entsorgen und so Kosten sparen lie\u00dfen.<\/p>\n<h5>2.3. Die Pendelreise<\/h5>\n<p>Eine neue Quantit\u00e4t und auch Qualit\u00e4t des Reisens entstand mit der Industriellen Produktionsweise, zerst\u00f6rte doch die Fabrik die lokale Einheit von Wohnen und Arbeiten, wo sie sich entwickelte. Diese Zerst\u00f6rung erheischte eine Beschleunigung und eine quantitative Ausweitung des Reisens, die beide durch die Entwicklung des Lokomobils und einige Jahrzehnte sp\u00e4ter des Automobils m\u00f6glich wurden. Die Notwendigkeit des \u201ePendelns\u201c von Berufst\u00e4tigen und Waren ist die Grundlage einiger wichtiger Wirtschaftszweige und zugleich ein Faktor, der die \u00d6konomie negativ beeinflusst, f\u00fchrt doch die zunehmende \u00dcberlastung der Verkehrswege und -mittel zur Vergeudung von toter wie lebendiger Arbeit.<\/p>\n<h5>2.4. Die Urlaubsreise<\/h5>\n<p>Diese \u00dcberlastung beeintr\u00e4chtigt jene Art der Kleinen Reise, die sich bei den Reisenden h\u00f6chster Beliebtheit erfreut. In allen sogenannten Industrie- wie auch in vielen Schwellenl\u00e4ndern <sup><a href=\"#fussnoten\">11<\/a><\/sup> haben beruflich t\u00e4tige Menschen Anspruch auf eine mehr oder minder lange Spanne arbeitsfreier Tage, und wer \u00fcber die Mittel dazu verf\u00fcgt, verbringt diesen \u201eUrlaub\u201c gerne an einem anderen Ort als dem gewohnten. Es versteht sich von selbst, dass auch diese Kleinen Reisen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind: Transportmittel, Unterk\u00fcnfte und M\u00f6glichkeiten zur Nahrungsaufnahme m\u00fcssen bereitgestellt werden.<\/p>\n<h3>Conclusio<\/h3>\n<p>Wie sich gezeigt hat, ist das Reisen zwar kein ontogenetisches, wohl aber ein phylogenetisches Merkmal von Homo sapiens sapiens. Er muss also danach trachten, dieses Verhalten zu perpetuieren, was ihm aber zusehends schwerer f\u00e4llt, verhindert doch die schiere \u201eMasse Mensch\u201c <sup><a href=\"#fussnoten\">12<\/a><\/sup> das Fortkommen und, was die Urlaubsreise angeht, den Genuss.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Also auch hierbei: Pfffffffffffff&#8230;<\/span><\/p>\n<p><a name=\"fussnoten\"><\/a><br \/>\nFu\u00dfnoten: (&#8222;&lt;&#8220; f\u00fchrt zum text zur\u00fcck)<\/p>\n<ol>\n<li><em>Die euphemistische Formulierung stammt von menschlichen Anthropologen, nicht von b\u00e4rischen.<\/em><\/li>\n<li><em>Dem Menschen, der die Amerikas nach deren \u201eEntdeckung\u201c durch den Italiener Colombo 1492 als \u201eNeue Welt\u201c bezeichnete, scheint bis heute nicht aufgefallen zu sein, dass er mit diesem Namen den Nagel auf den Kopf getroffenen hatte.<\/em><\/li>\n<li><em>Gemeint ist nat\u00fcrlich fremdes menschliches Territorium. Anderen Tieren den Lebensraum zu nehmen hat dem Menschen selten Probleme bereitet.<\/em><\/li>\n<li><em>Bei der ersten Fassung des Manuskripts hat der Chef formuliert: \u201eDer Usurpator hat bewiesen, dass er den l\u00e4ngsten hat.\u201c Das musste ich leider streichen. Die Sekret\u00e4rin<\/em><\/li>\n<li><em>Wir beziehen diesen Begriff nicht nur auf griechische Poleis, sondern auf Stadtstaaten allgemein.<\/em><\/li>\n<li><em>Dass diese Reisen nicht immer von Erfolg gekr\u00f6nt waren, zeigt zum Beispiel die Geschichte von \u00d6dipus.<\/em><\/li>\n<li><em>Gewinnstreben, kombiniert mit Neugier, sind \u00fcbrigens die Triebkr\u00e4fte, die dazu gef\u00fchrt haben, dass die Erde sich inzwischen im Elend des Anthropoz\u00e4n befindet &#8211; aber das ist eine andere Geschichte.<\/em><\/li>\n<li><em>Indien<\/em><\/li>\n<li><em>Nicht belegte, sondern nur behauptete Entdeckungsfahrten wie die der Wikinger haben vielleicht ebenfalls stattgefunden. Seekarten eines Torricelli-Vorfahren hatte Erik der Rote aber gewiss nicht zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/li>\n<li><em>Wir denken hier an die \u201ekatholischen\u201c spanischen K\u00f6nige, die dringend Mittel f\u00fcr die Reconquista ben\u00f6tigten.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Begriff n\u00e4hrt die Illusion, die etablierten Industriel\u00e4nder w\u00fcrden ein \u00dcberschreiten der \u201eSchwelle\u201c auf ihr Niveau durch andere L\u00e4nder tolerieren.<\/em><\/li>\n<li><em>Ernst Toller konnte 1919 noch keine Ahnung haben, wie massenhaft seine Gattung binnen kurzem pr\u00e4sent sein w\u00fcrde: Damals lebten weniger als 2 Milliarden Menschen auf dem Globus.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>September 15<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber das Reisen P. D. 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