{"id":116,"date":"1997-02-02T18:03:18","date_gmt":"1997-02-02T16:03:18","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=116"},"modified":"2021-04-30T15:04:28","modified_gmt":"2021-04-30T13:04:28","slug":"kulles-habilitation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/1997\/02\/kulles-habilitation\/","title":{"rendered":"Kulles Habilitation"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Der Wert<\/h1>\n<p><center>Eine umfassende und vollst\u00e4ndige Untersuchung des Begriffs unter \u00f6konomischen und kulturellen Aspekten<\/center><\/p>\n<h4>Habilitationsschrift , vorgelegt von Dr. rer. oec. Kulle<\/h4>\n<p><!--more--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/kulle2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-23\" src=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/kulle2-300x251.jpg\" alt=\"kulle2\" width=\"300\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/kulle2-300x251.jpg 300w, https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/kulle2.jpg 663w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4>1. Vorwort<\/h4>\n<p><strong>Der Wert ist es wert, angemessen gewertet zu werten &#8211; pardon, zu werden.<\/strong><br \/>\n\u00d6konomische Werte werden n\u00e4mlich nicht nur gemessen, sondern auch dem ihnen jeweils inh\u00e4renten Aufwand angemessen. Danach bzw. in dem Proze\u00df seiner Transformation in einen anderen Wert wird der Wert umgewertet oder auch, falls das mi\u00dflingt, in sein Gegenteil verkehrt &#8211; er wird entwertet.<\/p>\n<p>V\u00f6llig anders verh\u00e4lt es sich mit kulturellen Werten. Geht es nach dem W\u00fcnschen und Wollen derjenigen, die sie hervorgebracht haben, so werden sie weder umgewertet noch entwertet, sondern bewahrt und wertgesch\u00e4tzt &#8211; wie man unschwer sieht, ein Begehren, das den Horror oeconomicus hervorrufen mu\u00df.<\/p>\n<p>Es gilt also zu untersuchen, wie sich das &#8211; wir nehmen hier bewu\u00dft ein Ergebnis unserer Untersuchungen vorweg, in dem wir einf\u00fcgen: scheinbar &#8211; antagonistische Verh\u00e4ltnis von \u00f6konomischem Wert und kulturellen Werten in der Gegenwart darstellt und in Zukunft entwickeln wird.<\/p>\n<h4>2. Der \u00f6konomische Wert<\/h4>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer Werte, die im Rahmen dieser Arbeit zwar nur eine untergeordnete, in bezug auf die Erhaltung bestehender biophysikalischer Gleichgewichte aber eine zentrale Rolle spielen, verzichten wir an dieser Stelle darauf, sattsam bekannte Fakten zu wiederholen und so die Verarbeitung von tausenden von B\u00e4umen zu Makulatur zu verursachen.<\/p>\n<p>Es sei deshalb lediglich auf die Arbeiten von Smith, Ricardo, Marx, Schumpeter, Hilferding und Keynes verwiesen, um nur die wichtigsten Klassiker zu nennen.<\/p>\n<h4>3. Die kulturellen Werte<\/h4>\n<p>F\u00fcr kulturelle Werte gibt es keine herk\u00f6mmliche allgemein verbindliche wissenschaftliche Definition <a name=\"fuss 1 z\"><\/a><a href=\"#fuss 1\">(1)<\/a>.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich stammt der Begriff &#8222;Kultur&#8220; aus der Landwirtschaft. In Anbetracht der im zwanzigsten Jahrhundert in Europa und im Zuge der &#8222;Gr\u00fcnen Revolution&#8220; in vielen L\u00e4ndern der Erde vollzogenen wider\u00f6kologischen Ma\u00dfnahmen widerstrebt es uns allerdings, diesen Begriff zu gebrauchen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst handhabbar erscheint uns eine Definition, die Kultur begreift als &#8222;geistig-sozialen Entwicklungsstand&#8220; sowie als &#8222;Gesamtheit der Errungenschaften auf gesellschaftlicher, k\u00fcnstlerischer und humanit\u00e4rer Ebene&#8220;. Man beachte: Hier ist eine gesellschaftliche, also partikulare Variante enthalten. Ein konkreter Wert also. Im Deutschen bezeichnet der Begriff &#8222;Kultur&#8220; seit etwa 1700 die Ausbildung und geistige Vervollkommnung des Individuums. Wir haben es also mit einem Begriff zu tun, der nicht nur das Besondere, sondern sogar das Einzelne ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><strong>Was aber ist Kultur heute?<\/strong><\/p>\n<p>Handelt es sich nach wie vor um die Identit\u00e4t einer wie auch immer begrenzten Gruppe von Menschen? Haben ursupatorische Begriffe aus unterschiedlicher ideologischer Genesis, wie &#8222;Kulturrevolution&#8220; oder &#8222;Kulturindustrie&#8220;, irgendeinen erhellenden Inhalt?<\/p>\n<p>Nein. Dagegen gen\u00fcgt ein Blick in das Fernsehprogramm eines beliebigen Landes, um zu einer zeitgem\u00e4\u00dfen Begriffsbestimmung zu gelangen. So weist zum Beispiel das Programm des \u00f6ffentlich-rechtlichen<a name=\"fuss 2 z\"><\/a> Fernsehens in Dehland <a href=\"#fuss 2 \">(2)<\/a> am 20. M\u00e4rz 1997 zur Primetime folgende Sendungen vor: &#8222;Zauberhafte Heimat&#8220; und &#8222;Die volkst\u00fcmliche Hitparade&#8220;. In beiden F\u00e4llen handelt es sich um Volksmusiksendungen, wobei kaum st\u00f6rend ins Gewicht f\u00e4llt, da\u00df in der erstgenannten Emission &#8222;der jodelnde <a name=\"fuss 3 z\"><\/a>Japaner Tekeo Ischi mit von der Partie&#8220;<a href=\"#fuss 3\">(3<\/a>) ist. Dem dehl\u00e4ndischen Fernsehkonsumenten ist an diesem Abend klargewesen: Im ersten und zweiten Programm gibt es heute Abend &#8222;meine&#8220; Musik. &#8222;Ausl\u00e4ndische&#8220; Sendungen wu\u00dfte er sehr wohl davon zu trennen.<\/p>\n<p>Also hat unser Fernsehkonsument zumindest Rudimente dessen bewiesen,was sein kultureller Zeitgenosse idealtypisch zeigen sollte: Er ist wenigstens nicht xenophob.<\/p>\n<p>Was also sind kulturelle Werte heute?<\/p>\n<p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Antwort einfach: <b>Nichts<\/b>.<\/p>\n<p>Postulierte und partiell vorhandene traditionelle kulturelle Werte haben sich aufgel\u00f6st unter den Schocks der Ereignisse der ersten H\u00e4lfte des 20. <a name=\"fuss 4 z\"><\/a>Jahrhunderts <a href=\"#fuss 4\">(4)<\/a> und dem Diktat des <a name=\"fuss 5 z\"><\/a>Wertgesetzes: was geblieben ist, ist Folklore <a href=\"#fuss 5\">(5)<\/a> .<\/p>\n<p>Dem Normalb\u00fcrger stellt sich diese Frage freilich anders dar: F\u00fcr ihn sind kulturelle Werte letzte R\u00fcckzugspunkte nationaler oder v\u00f6lkischer Identit\u00e4t in einer Welt, die ihm zunehmend weniger Orientierung bietet. Da\u00df das so ist, h\u00e4ngt wiederum mit dem \u00f6konomischen Wert zusammen.<\/p>\n<h4>4. Die M\u00f6glichkeiten des \u00f6konomischen Werts<\/h4>\n<p><a name=\"fuss 6 z\"><\/a>Tussi <a href=\"#fuss 6\">(6)<\/a> w\u00fcrde nat\u00fcrlich sagen, da\u00df alles endlich und unendlich zugleich ist, aber, mit allem Respekt, in bezug auf den \u00f6konomischen Wert gilt es zu differenzieren.<\/p>\n<p>Bestandsaufnahme:<\/p>\n<p><b>Wie global ist Kapital?<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>a) Virtuelles Kapital ist grenzenlos, nimmt an Menge zu, umrundet die Welt, sucht sich Anlagem\u00f6glichkeiten, wo es objektiv keine mehr gibt, verwandelt die Geldwelt in <a name=\"fuss 7 z\"><\/a>einen Roulettetisch. <a href=\"#fuss 7\">(7)<\/a><\/li>\n<li>b) Information ist grenzenlos, umrundet die Welt in Sekundenbruchteilen, wird zum billigsten Preis gesucht und vielerorts geboten.<\/li>\n<li>c) Anlagekapital ist in Grenzen beweglich; die Grenzen sind bestimmt durch den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Profit und die Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens. Global Players k\u00f6nnen Grenzen \u00fcberschreiten, mittelst\u00e4ndische Betriebe nicht.<\/li>\n<li>d) Die Arbeitskraft ist, da gegenw\u00e4rtig noch als menschlich definiert, \u00e4u\u00dferst unflexibel. Sie ist in der Regel in soziale und\/oder private Strukturen eingebunden <a name=\"fuss 8 z\"><\/a>und dort fixiert. <a href=\"#fuss 8\">(8) <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>5. Die M\u00f6glichkeiten des kulturellen Werts<\/h4>\n<p>Der kulturelle Wert in seiner buntscheckigen Vielfalt und zugleich Singularit\u00e4t verh\u00e4lt sich in seiner Entwicklung ungekehrt proportional zum \u00f6konomischen. Dieser wachsend, ist der Untergang jenes gegeben.Dem Alltagsverstand zeigt sich dieser Proze\u00df in der \u00dcberschwemmung der Welt mit den <a name=\"fuss 9 z\"><\/a>kulturellen <a href=\"#fuss 9\">(9)<\/a> Produkten der jeweiligen imperialen oder, in letzter Konsequenz, globalen Hegemonialmacht. Die tiefergehende Analyse zeigt, da\u00df der Proze\u00df des sich einander bedingenden Wachsens und Verschwindens notwendig miteinander gekoppelt ist: Wo der Tauschwert, gemeinhin <a name=\"fuss 10 z\"><\/a>Wert genannt, zwangsl\u00e4ufig <a href=\"#fuss 10\">(10)<\/a> seine materielle <a name=\"fuss 11 z\"><\/a>Basis verliert<a href=\"#fuss 11\"> (11<\/a>) und zugleich unabl\u00e4ssig zuzunehmen scheint, degeneriert der konkrete Gebrauchswert, also auch der als begrenzt definierte kulturelle Wert, und tendiert gegen Null.<\/p>\n<h4>6. Die Zivilisation<\/h4>\n<p>Mit diesem Begriff benutzen wir einen der am meisten mi\u00dfbrauchten in der Geschichte der Menschheit.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr den Philister ist die Zivilisation vor allem durch zwei Merkmale charakterisiert:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Er kann seines Lebens halbwegs sicher sein, weil das T\u00f6ten von Angeh\u00f6rigen der Gattung Mensch &#8211; zumindest in Friedenszeiten &#8211; gesellschaftlich <a name=\"fuss 12 z\"><\/a>ge\u00e4chtet ist. <a href=\"#fuss 12\">(12)<\/a><\/li>\n<li>Er kann seine tats\u00e4chlichen oder vermeintlichen Bed\u00fcrfnisse befriedigen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da das Strukturierungsverm\u00f6gen des Philisters unterentwickelt und sein Ged\u00e4chtnis kurz ist, tritt f\u00fcr ihn das erste Merkmal seines Zivilisationsverst\u00e4ndnisses nach einer subjektiv erlebten Phase individueller Sicherheit in den Hintergrund.Seinem Bewu\u00dftsein wird &#8211; ohne da\u00df er bewu\u00dft w\u00e4re &#8211; das zweite Merkmal allein evident. Erst das erlaubt, unter dem Aspekt der Konsumtion, die sich stetig ausweitende Herrschaft des Wertes.<\/p>\n<p>Betrachtet man die zivilisatorischen Vorstellunges des Philisters unter wissenschaftlichen Aspekten, so erweist sich zu 1:<\/p>\n<p>Die relative Friedfertigkeit des gesellschaftlichen Zusammenlebens wird erkauft durch die Preisgabe der individuellen Souver\u00e4nit\u00e4t zugunsten einer Horde bewaffneter M\u00e4nner, vulgo als Staat bezeichnet, ausstaffiert mit Armee und Polizei als Repressionsorganen.<\/p>\n<p>Der Reichtum der Gesellschaft stellt sich nicht dar als solidarisches Netzwerk und wechselseitig befruchtende Diskurse, vielleicht auch sokratische Dialoge, sondern als ungeheure Ansammlung von Waren &#8211; das zu 2).<\/p>\n<p>Mit der &#8211; erstaunlicherweise von Menschen formulierten &#8211; Idee der Zivilisation haben weder die Vorstellungen des Philisters noch deren wissenschaftliche Durchdringung etwas zu tun.<\/p>\n<p>Der &#8222;civis&#8220;, der die Zivilisation gestaltende Mensch, ist ein Idealbewohner der griechischen Polis, also <a name=\"fuss 13 z\"><\/a>ein Politiker. <a href=\"#fuss 13\">(13)<\/a> Zwar ist zu konzedieren, da\u00df die Idee dieses &#8222;zoon politikon&#8220; in einer Sklavenhaltergesellschaft entwickelt wurde, die nichts von individuellen Menschenrechten hielt <a name=\"fuss 14 z\"><\/a>und halten konnte<a href=\"#fuss 14\"> (14)<\/a> ; auch ist deutlich, da\u00df der Gedanke einer herrschaftsfreien Gesellschaft au\u00dferhalb der intellektuellen M\u00f6glichkeiten jener<a name=\"fuss 15 z\"><\/a> Idealphilosophen lag <a href=\"#fuss 15\">(15)<\/a> , aber dennoch ist beachtlich, da\u00df in diesem Gedankengeb\u00e4ude zumindest in der herrschenden gesellschaftlichen Teilgruppe Worte wie &#8222;Weisheit&#8220; <a name=\"fuss 16 z\"><\/a>und &#8222;Wissenschaft&#8220; <a href=\"#fuss 16\">(16)<\/a> ausschlaggebend f\u00fcr relevante Entscheidungen sein sollten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Wissenschaftler ist es faszinierend festzustellen, da\u00df sich der &#8222;falsche&#8220; gegen\u00fcber dem &#8222;richtigen&#8220; Begriff durchzusetzen vermochte. Es h\u00e4tte sich allerdings er\u00fcbrigt, eine Untersuchung \u00fcber \u00f6konomische und kulturelle Werte anzustellen, w\u00e4re es anders.<\/p>\n<h5>7. Zusammenfassung<\/h5>\n<p>Folgende Fakten<\/p>\n<ul>\n<li>Der \u00f6konomische Wert w\u00e4chst, wird global und allgegenw\u00e4rtig, verliert aber zugleich seine Basis<\/li>\n<li>Der Gebrauchswert, also auch der kulturelle Wert, schwindet<\/li>\n<li>Die faktische Durchsetzung eines falschen, aber wirkm\u00e4chtigen Zivilisationsbegriffs f\u00fchrt zu einer Verst\u00e4rkung der Macht des \u00f6konomischen Werts<\/li>\n<\/ul>\n<p>lassen nur einen Schlu\u00df zu: Der \u00f6konomische Wert tendiert dazu, die Menschenwelt zu beherrschen &#8211; er vermag das allerdings nur um den Preis seiner Aufhebung.<\/p>\n<h4>8. Prognose<\/h4>\n<p>Wie unter 4. dargelegt, tendiert der \u00f6konomische Wert zu Globalisierung und Virtualisierung. Basierte er auf konkreten Gebrauchswerten, zum Beispiel also auch kulturellen, sch\u00fcfe diese Tendenz zwar keine Zivilisation, wohl aber ein Gleichgewicht. Da dieses aber nicht der Fall ist, bl\u00e4ht sich der \u00f6konomische Wert sek\u00fcndlich, min\u00fctlich, st\u00fcndlich, t\u00e4glich, w\u00f6chentlich, <a name=\"fuss 17 z\"><\/a>monatlich, j\u00e4hrlich auf. <a href=\"#fuss 17\">(17) <\/a> Dieses Wachstum ist faszinierend und schillernd; allein, es gleicht einer Seifenblase. Ein leichter \u00dcberdruck im Inneren einer solchen Blase wird durch den Au\u00dfendruck kompensiert. Bleiben wir im Bild: Der \u00f6konomische Wert w\u00e4chst, also der Druck im Inneren. Der Au\u00dfendruck, die konkreten Werte, schwinden.<\/p>\n<blockquote><p>Was kann passieren, wird geschehen, mu\u00df sich notwendig ereignen?<\/p><\/blockquote>\n<h1><span style=\"color: #ff0000;\">Pfffffffftt&#8230;&#8230;&#8230;.<\/span><\/h1>\n<h4>9. Nachwort<\/h4>\n<p>1. Ich danke, wie immer, meiner Sekret\u00e4rin.<\/p>\n<p>2. Ich gr\u00fc\u00dfe Robert Kurz.<\/p>\n<p>3. Auf einen Lehrstuhl an einer Menschenuniversit\u00e4t lege ich aufgrund empirischer Erfahrungen keinen Wert mehr.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><\/h4>\n<p>Fu\u00dfnoten:<\/p>\n<p><a name=\"fuss 1\"><\/a>(1) oder erwartet etwa der geneigte Leser, da\u00df wir uns hier auf das Niveau von Eibl-Eibesfeld begeben?<br \/>\nAnders verh\u00e4lt es sich mit Aussagen \u00fcber den &#8222;Proze\u00df der Zivilisation&#8220;, \u00fcber den der gesch\u00e4tzte Kollege Norbert Elias ausf\u00fchrlich gearbeitet hat. Auch G\u00fcnther Anders und, h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt, Elias Canetti haben hier Beitr\u00e4ge geliefert. Aber Zivilisation ist unser Thema noch nicht.<a href=\"#fuss 1 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 2\"><\/a>(2) b\u00e4rischer Ausdruck f\u00fcr Deutschland (die Sekret\u00e4rin) <a href=\"#fuss 2 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 3\"><\/a>(3) Zu Problemen der Globalisierung werden wir zwangsl\u00e4ufig im folgenden kommen.<a href=\"#fuss 3 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 4\"><\/a>(4) Um Papier zu sparen, werden wir auch hier auf eine Erl\u00e4uterung verzichten. <a href=\"#fuss 4 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 5\"><\/a>(5) Nat\u00fcrlich entwickelt sich aus unterschiedlichen Motiven auch Nationalismus.<a href=\"#fuss 5 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 6\"><\/a>(6) Gottheit des Verfassers (die Sekret\u00e4rin)<a href=\"#fuss 6 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 7\"><\/a>(7) Bekanntlich gewinnt beim Roulette immer die Bank. <a href=\"#fuss 7 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 8\"><\/a>(8) Da die Arbeitskraft dazu tendiert, Maschinenform anzunehmen und sich in ihrer traditionellen Form \u00fcberfl\u00fcssig zu machen, ist auch hier die Tendenz zur Globalisierung un\u00fcbersehbar.<br \/>\nFazit: Langfristig wird Tussi, wie immer, recht behalten.<a href=\"#fuss 8 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 9\"><\/a>(9) Der Begriff der Kultur wird hier lediglich konventionell, nicht aber inhaltlich verwandt. <a href=\"#fuss 9 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 10\"><\/a>(10) Die Zwangsl\u00e4ufigkeit dieses Prozesses wird im folgenden erl\u00e4utert werden. <a href=\"#fuss 10 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 11\"><\/a>(11) Vergleiche 4a. <a href=\"#fuss 11 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 12\"><\/a>(12) Es ist objektiv durchaus richtig, einen solchen Zustand hochzusch\u00e4tzen, tritt er doch in der Geschichte des homo sapiens sapiens \u00e4u\u00dferst selten auf. <a href=\"#fuss 12 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 13\"><\/a>(13) vgl. &#8222;citoyen&#8220; vs. &#8222;bourgeois&#8220; <a href=\"#fuss 13 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 14\"><\/a>(14) Wir \u00fcbrigens auch nicht, aber das soll hier nicht n\u00e4her erl\u00e4utert werden.<a href=\"#fuss 14 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 15\"><\/a>(15) vgl. z. B. Platon, Vom Staat, und in seiner Tradition: Morus, Utopia<a href=\"#fuss 15 z\"> (zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 16\"><\/a>(16) vereint, nicht getrennt! <a href=\"#fuss 16 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"fuss 17\"><\/a>(17) Nachzuverfolgen an den Indizes jeder beliebigen B\u00f6rse der Welt <a href=\"#fuss 17 z\">(zur\u00fcck)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wert Eine umfassende und vollst\u00e4ndige Untersuchung des Begriffs unter \u00f6konomischen und kulturellen Aspekten Habilitationsschrift , vorgelegt von Dr. rer. oec. 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